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Nach dem gewonnenen WM-Titel ist vor der Bundesliga. Der FC Bayern stellte in Brasilien die meisten Nationalspieler und befürchtet nun, dass die Saison schwierig wird.

München. Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsboss des FC Bayern München, ist sauer auf die anderen Bundesligisten. Diese seien nicht solidarisch genug gegenüber seinem Verein.

"Drei Wochen Urlaub sind zu kurz, zwei Wochen Vorbereitung sind zu wenig. Ich vermisse da eine gewisse Solidarität in der Bundesliga", erklärte Rummenigge gegenüber der Bild. Neben den Bayern leidet auch Borussia Dortmund unter der kurzen Vorbereitung mit allen Nationalspielern.

Alle gegen Bayern?

Deshalb ist Rummenigge alles andere als glücklich mit der Entscheidung der Bundesliga: "Ich hatte bei einem Manager-Treffen der Liga einen Antrag gestellt, dass die Bundesliga nach der WM nicht am 22. August, sondern erst am 29. August los geht. Das wurde abgelehnt mit der Begründung, es sei die einzige Chance, Bayern mal Probleme zu bereiten."

Dennoch macht sich der 58-Jährige keine Gedanken, dass es für seinen Verein in diesem Jahr keinen Titel geben könnte. Denn: Pep Guardiola kennt die Situation. "Das ist sicher keine einfache Aufgabe, Hunger und Motivation auf neue Erfolge hoch zu halten. Aber man darf nicht vergessen: Er hat damit Erfahrung: 2010 kamen auch viele seiner Barça-Spieler als Weltmeister zurück – und Barcelona hat danach den Meistertitel verteidigt und die Champions League gewonnen", sagte Rummenigge.

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