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Der Stürmer war der Shootingstar der letzten Saison beim VfB. In der kommenden Spielzeit hofft Timo Werner auf den Sprung in die Startelf.

Stuttgart. Timo Werner plant nach erfolgreich absolviertem Abitur nun den endgültigen Durchbruch beim VfB Stuttgart. Nach einer Woche Urlaub in der Türkei, arbeitet der 18-Jährige nun daran, weiter an Beinmuskulatur aufzubauen und quält sich dafür in Stuttgarts Weinbergen. Erstes Zwischenfazit: sein Laktatwert ist deutlich besser als in seiner ersten Profi-Saison.
 
"Mein Wunsch ist es, öfter in der Startelf zu stehen und mehr Tore zu schießen", erklärt Werner der Bild, dabei hat er bereits ein Ziel fest fokussiert: "Wenn ich jetzt in einem Bereich hereinkomme, mit acht bis zehn Toren, dann wäre ich sehr zufrieden." Den ersten Schritt dahin machte er beim Testspiel des VfB gegen eine Schruns/Montafon-Auswahl. Beim 10:0-Sieg traf er selbst zwar nicht, aber lieferte einen Assist.

Nach einer Spielzeit gegen den Abstieg steht für den Stürmer fest: "Das Wichtigste ist aber, dass wir das harte Programm in den ersten Wochen gut überstehen. Damit wir nicht wieder unten in der Tabelle herumgurken." Nach acht Spieltagen 2014/15 sind die Partien gegen Rekordmeister Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen bereits gespielt.

Unter dem neuen, alten Trainer Armin Veh, der 2007 mit den Schwaben die Meisterschaft gewann, könnte Timo Werner von der Offensiv-Taktik des 53-Jährigen profitieren. "Das 4-4-2 ist mein Lieblingssystem, damit bin ich in den Jugendmannschaften groß geworden", erklärt der 18-Jährige.

Einen weiteren Grund für den 1,80 Meter großen Mittelstürmer das System mit zweitem Stürmer zu bevorzugen, ist seine eigene Körpergröße, wie er selbst verrät: "Ich fühle mich wohler, wenn ich an der Seite eines Großgewachsenen stürmen kann. Der gewinnt dann die Luftduelle und ich kann den Gegner mit meinen Sprints beschäftigen."

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