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Der Däne will im kommenden Jahr den nächsten Schritt machen und hofft auf mehr Einsatzzeit. Von der hohen Erwartungshaltung lässt er sich nicht verunsichern.

München. "Es ist kein Druck, solange die Erwartungen nicht höher sind als meine eigenen. Und die sind sehr hoch", erklärte Pierre-Emile Höjbjerg im Interview mit dem kicker . Der Konkurrenzkampf beim deutschen Rekordmeister verunsichert Hojbjerg nicht: "Bei Bayern spielen nur die Besten. Wenn ich dann nicht gut genug bin, bin ich eben nicht gut genug. Ich weiß aber, dass ich irgendwann zu den Besten gehöre, wenn ich hart an mir arbeite."

Dass er im letzten Jahr im Pokalfinale von Beginn an spielen durfte, wollte der Neu-Nationalspieler noch nicht überbewerten: "Ich weiß nicht, ob es der Durchbruch war, aber es war ein positives Zeichen, dass ich etwas draufhabe, wenn es wirklich ernst wird", so Hojbjerg, "wenn es gut läuft, können viele mithalten."

Einsatzzeit verdoppeln

Karl-Heinz Rummenigges Aussagen, dass Hojbjerg bleiben und nicht ausgeliehen werden solle, bezeichnete er als "positives Zeichen." Auch beim Titelverteidiger hofft der Youngster auf viel Einsatzzeit: "In der letzten Saison habe ich neun Spiele gemacht, doppelt so viele wären schön. Ich bin kein Schweinsteiger, kein Kroos und kein Lahm. Aber ich bin Pierre-Emil Höjbjerg. Ob das reicht, muss der Trainer entscheiden."

Pep Guardiola dankte Hojbjerg für dessen Umgang mit dem Tod seines Vaters: "Manche Leute behaupten, Bayern sei arrogant. Aber das stimmt so nicht. Welcher Verein tut so viel für jemanden?"

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