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Knapp ein Jahr ist Guardiola beim FC Bayern - Zeit für einen Rückblick: Seine Premieren-Saison bei Barca sei leichter gewesen. Die Weltmeisterschaft unterhält ihn bestens.

München. Pep Guardiola hat nach seinem ersten Jahr beim FC Bayern München ein Fazit gezogen und empfand seine Debütsaison in Deutschland als deutlich schwieriger, verglichen mit seiner ersten Saison beim FC Barcelona.

"Das erste Jahr bei Bayern war viel schwerer als das erste Jahr bei Barca. Barcelona hatte vorher verloren, Bayern gewonnen. Und das ist das Schwierigste. Es ging nicht nur darum, drei Titel zu gewinnen, sondern sie zu verteidigen", erklärte Guardiola während einer Veranstaltung in Buenos Aires, bei der auch Gerardo Martino anwesend war.

Des Weiteren äußerte Guardiola sich ein weiteres Mal zu seinem Abschied von den Katalanen: "Ich verließ Barcelona, weil ich müde war. Niemand war daran schuld, es war einfach an der Zeit." Er gab zudem eine Warnung für alle Fans seines Ex-Klubs ab, die Erwartungshaltungen zu dämpfen: "Die Leute aus Barcelona müssen anfangen zu verstehen, dass es sehr gut ist, wenn man ein Spiel gewinnt."

"Die WM ist genial"

Von der bisherigen WM zeigte er sich derweil begeistert: "Die WM ist genial. Es gibt keinen anderen Wettbewerb mit so viel Leidenschaft. Sie macht Spaß und ist unterhaltsam" und weiter: "Die WM ist bisher sehr frech und kurzweilig, das hatte ich nicht erwartet. Ich finde aber auch, etwas defensiv."

Trotz Spaniens frühen Ausscheidens betonte Guardiola außerdem: "Ich hoffe, dass Vicente del Bosque weiter macht. Er könnte einige kleine Änderungen durchführen und das Projekt weiter begleiten. Der Fußball hat dieser spanischen Generation viel zu verdanken." Der Nationaltrainer hätte die treffendste Aussage getätigt, als er sagte: "Wir denken an die Spieler, aber die Spieler denken an sich."

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