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Die Mainzer kommen bei den Transferplanungen nicht richtig aus den Startlöchern. Schuld ist laut Verantwortlichen vor allem der Hickhack um die Trainerposition.

Mainz. Die Transfervorbereitungen beim FSV Mainz 05 hängen trotz einer äußert erfolgreichen Saison ein wenig in der Luft. Weshalb der Verein vor der zweiten Spielzeit der Vereinshistorie mit internationaler Beteiligung bisher noch keine Neuzugänge zu vermelden hat, schildert Manager Christian Heidel im Gespräch mit der Bild.

"Dass wir in diesem Jahr so spät dran sind, ist den besonderen Umständen geschuldet“, stellt er fest und fügt auch gleich hinzu, wem diese seiner Meinung nach zuzuschreiben sind: "Ich konnte doch nicht im Frühjahr einen Spieler verpflichten und ihm in Bezug auf den Trainer nicht die Wahrheit sagen.“ 

Heidel ganz entspannt

Allerdings hätte die Verzögerung nicht nur mit dem umstrittenen Abgang des Ex-Trainers Thomas Tuchel zu tun, relativiert Heidel: "Umgekehrt wollte ich nun dem neuen Trainer Kasper Hjulmand keinen Spieler aufdrücken, den er vielleicht gar nicht will.“ Beunruhigt sein müssen die Fans der 05er laut dem 51-Jährigen aber trotzdem nicht: "Das Risiko sind wir bewusst eingegangen und es muss sich keiner sorgen – ich bin ganz entspannt!“

"Außerdem handelt es sich dieses Mal ja auch nur um drei, maximal vier Spieler, die wir suchen“, gibt Heidel zu verstehen. Ein Torwart, ein neuer Angreifer und jeweils ein Rechts- und Innenverteidiger sollen den Kader im nächsten Jahr für die große Aufgabe Europa verstärken.

Kein großer Zeitdruck

Eine Deadline will sich Heidel aber vorerst nicht setzen oder setzen lassen: "Ich nenne da kein Datum, setze mich nicht unter Druck. Wir haben gemeinsam mit Trainer Kasper Hjulmand Listen von Spielern erarbeitet – und nun kläre ich die wirtschaftliche Machbarkeit ab. Es kann auch ganz schnell gehen.“

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