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Endlich Licht am Ende eines langen Tunnels. Der seit Monaten verletzte BVB-Innenverteidiger hofft, bald ins Teamtraining einzusteigen. Kampfansagen gibt es von ihm aber nicht.

Dortmund. Während es bei Borussia Dortmund hinsichtlich der monatelangen Verletzungspause von Marco Reus lange Gesichter gibt, läuft bei Rekonvaleszent Neven Subotic alles nach Plan. Der am Kreuzband verletzte Serbe will zum Saisonstart wieder angreifen - vermeidet aber eine Kampfansage an Sokratis.

Subotic zog sich im November 2013 beim Auswärtsspiel in Wolfsburg (1:2) einen Kreuz- und Innenbandriss zu und fehlt seither - doch zum Saisonstart will er wieder da sein. "Das ist das Ziel", so Subotic im WAZ-Interview. "Ich hoffe nicht, dass mich ein Rückschlag daran hindert. Für mich ist das dann ein großer Schritt, wenn ich wieder da bin."

Er müsse "aber auch gucken, wie der Körper auf das Training reagiert und mich eventuell etwas rausnehmen", so der 25-Jährige, der mit dem bisherigen Stand seiner Genesung zufrieden ist: "Ich kann nicht klagen und hatte keine Rückschläge. Ich absolviere mein Laufprogramm und hoffe, dass ich in ein paar Wochen mit der Mannschaft mittrainieren kann."

"Ich lasse Taten sprechen"

Am 22. August startet die Bundesliga in ihre 52. Spielzeit. Ob Subotic dann trotz möglicher Wettkampffähigkeit auf dem Platz steht, ist aber ungewiss. Zu überzeugend spielte Vertreter Sokratis in der Abwesenheit des früheren Mainzers. "Ich mache mir erst einmal gar keine Gedanken, will mit der Mannschaft trainieren. Wenn es so weit ist, werde ich alles geben", beschwichtigte Subotic. "Zum Schluss entscheidet der Trainer."

"Für eine Kampfansage bin ich nicht der Typ und es ist auch zu früh. Ich lasse Taten sprechen. Ich werde mich nie in eine Mannschaft reinreden", so der noch bis 2016 gebundene Profi, der sich hinsichtlich des bärenstarken Griechen mannschaftsdienlich zeigte: "Ich wäre sauer, wenn er nicht gut gespielt hätte, weil wir dann weniger Punkte gehabt hätten. Das ist meine Mannschaft, ich bin einer der größten Fans."

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