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Klopp: Sofort schlechtes Gefühl bei Reus-Verletzung

Der WM-Traum ist geplatzt, nun der nächste Tiefschlag: Marco Reus wird auch den Bundesliga-Start verpassen. Für Jürgen Klopp nicht unerwartet - er ging direkt von Schlimmerem au...

Dortmund. Jürgen Klopp hat sich zur folgenschweren Verletzung von Marco Reus beim DFB-Test gegen Armenien (6:1) geäußert. Der Trainer von Borussia Dortmund sei direkt von einer schlimmeren Blessur als lediglich einer Bänderverletzung bei seinem Mittelfeldstar ausgegangen.

"Ich hatte, als ich die Bilder im TV sah, sofort so ein Gefühl, dass es nicht nur Bänder sind", sagte Klopp gegenüber Bild. Am Dienstag bestätigte sich die Ferndiagnose des BVB-Coachs: Reus erlitt neben dem zuvor festgestellten Syndesmose-Teilriss zusätzlich einen knöchernen Bandausriss am Fersenbein.

Reus verpasst den Bundesliga-Start

Konsequenz für den 25-Jährigen: Nicht nur der Traum von der WM-Teilnahme ist geplatzt, auch den Bundesliga-Start am 22. August wird er bei einer erwarteten Ausfallzeit von drei Monaten verpassen. "Einen günstigen Zeitpunkt für Verletzungen gibt es nie, aber dieser ist natürlich besonders bescheiden", so Klopp.

Mitleid von Nadal

"Marco bekommt soviel Zeit von uns wie er braucht und wenn es irgendwann möglich ist auch ganz bestimmt noch angemessen Urlaub", stellte der 46-Jährige seinem tieftraurigen Schützling in Aussicht, der zunächst von vier bis sechs Wochen Pause ausging.

Die prominenten Mitleidsbekundungen reißen indes nicht ab: French-Open-Sieger Rafael Nadal schickte Genesungswünsche vom Rasenturnier in Halle: "Es tut mir so leid, was mit Marco Reus passiert ist. Das ist ein großer Verlust für das Team - Reus ist einer meiner Lieblingsspieler in Deutschland."

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