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Dost sieht seine Zukunft trotz der enttäuschenden Vorsaison weiter in Wolfsburg und gibt sich kämpferisch. Für das VfL-Interesse an neuen Stürmern hat er Verständnis.

Wolfsburg. Trotz einer verkorksten Saison beim VfL Wolfsburg denkt Bas Dost nicht daran, den Verein zu verlassen. Vielmehr verspricht der Niederländer eine starke Vorbereitung und hat gleichzeitig Verständnis dafür, dass sich die Wölfe nach neuen Stürmern umschauen.

"In der Vorbereitung greife ich wieder an", zitiert die Wolfsburger Allgemeine Zeitung den Stürmer, der sich aktuell noch von einer Knöchel-OP erholt. Bis zum Trainingsstart am 5. Juli will er aber wieder fit sein: "Ich habe zwei Wochen nach der OP etwas ruhiger machen müssen. wenn alles normal läuft, sollte ich in vier, fünf Wochen wieder okay sein."

Aufgrund mehrerer Verletzungen absolvierte der 25-Jährige in der vergangenen Saison nur 13 Bundesligaspiele (vier Tore), zuletzt galt er bereits als Streichkandidat. "Ich versuche, jetzt positiv zu bleiben. So eine Saison gibt es halt mal", gab sich der Offensivmann pragmatisch und fügte hinzu: "So, wie es momentan aussieht, bleibe ich in Wolfsburg."

Immerhin habe er mit Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking schon gesprochen: "Sie haben mir gesagt, dass ich halt viel Pech hatte. Aber was meine Zukunft betrifft, ist alles gut."

Dost: "Spiele nicht bei einem Mini-Klub"

Dennoch wird Wolfsburg gleichzeitig mit mehreren neuen Stürmern in Verbindung gebracht. "Sie haben mir das gesagt. Aber ich spiele nicht bei einem Mini-Klub, sondern bei einem Verein, der in der nächsten Saison die Champions League erreichen möchte - dafür brauchst du gute Spieler", so Dost.

Letztlich habe er es selbst in der Hand, sich in die Mannschaft zu spielen: "In der Vorbereitung muss ich zeigen, dass ich wieder dazugehöre. Ich habe schon viel Lust auf den Start."

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