thumbnail Hallo,

Marco Reus fährt mit "großen Ambitionen nach Brasilien"

Marco Reus will bei der Weltmeisterschaft in Brasilien Stammspieler werden. Dafür trainiert er "jeden Tag". Für das Turnier hat er sich viel vorgenommen.

St. Leonhard/Dortmund. Bei Borussia Dortmund ist er unbestritten ein Führungsspieler, in der Nationalmannschaft muss er noch seinen Platz finden. Dafür arbeitet Marco Reus hart und nimmt sich nur selten eine Auszeit. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien will er in der Startelf stehen.

"Man hat jeden Tag Training beim Verein. Oder man hat ein so großes Turnier wie die WM vor der Brust, auf das man einfach seine ganze Konzentration richten muss. Das fängt doch nicht erst beim Turnier an, sondern viel, viel früher. Man muss hart arbeiten, man muss immer Einsatz zeigen. Ich trainiere, dann trainiere ich noch individuell, um mich weiter zu verbessern", erklärte der Flügelspieler in einem Interview mit derwesten.de. Schließlich gebe es "immer Sachen zu verbessern".

Mit "großen Ambitionen" nach Brasilien

Noch vor einigen Wochen galt die deutsche Nationalmannschaft als einer der Top-Favoriten auf den Titel. Aufgrund der Verletztenmisere der vergangenen Wochen wird man aber besonders im eigenen Land nicht mehr ganz so hoch eingeschätzt. Im Team selbst sieht man das allerdings anders: "Wir reisen als Nationalmannschaft mit großen Ambitionen nach Brasilien!"

Dennoch hat Reus Respekt vor der Konkurrenz. "Es gibt natürlich andere Mannschaften mit klasse Einzelspielern. Und Italien zum Beispiel spielt guten Fußball, taktisch auf einem hohen Niveau. Da darfst du dir keinen Fehler erlauben", sagte er.

Spaß beim Public Viewing

Dieses Jahr fährt er zum ersten Mal mit zu einer Weltmeisterschaft. Noch vor acht Jahren stand er wie Millionen Deutsch auf einer Fanmeile. Das Gefühl wird er wohl nie vergessen: "Das war schon Wahnsinn. Ich habe in Dortmund gelebt. Und da war die Hölle los. Auch wenn Deutschland nicht gespielt hat. Ich glaube, ich habe jedes Spiel beim Public Viewing verfolgt, habe Menschen kennengelernt aus allen Ecken der Erde."

"Und das ist auch ein wichtiger Teil des Fußballs: dass man Leute kennenlernen kann aus vielen anderen Ländern. Wir haben alle zusammen gefeiert bei dieser WM. Ein großartiges Erlebnis", schwärmt der Dortmunder noch heute.

Dazugehörig