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Seit Dienstag ist der Wechsel des Ur-Bremers zum VfL Wolfsburg offiziell. Nun äußerte sich der Offensiv-Allrounder zu dem Transfer.

Wolfsburg. Nachdem Aaron Hunt angekündigt hatte, seinen auslaufenden Vertrag bei Werder Bremen nicht zu verlängern, wurde er mit etlichen Vereinen in Verbindung gebracht. Das Rennen machte aber letztlich der VfL Wolfsburg, der sich erst sehr spät um den Offensivmann bemühte. Der 27-Jährige erklärte nun, warum er sich für die Autostadt entschieden hat.

"Dieser Verein ist für mich die beste Lösung. Alles passt perfekt", sagte der Ur-Bremer gegenüber dem Kicker und ergänzte: "Meine Familie und mein Sohn Ashley in Bremen sind in der Nähe. Ich kann in der Bundesliga bleiben und sehe eine gute sportliche Perspektive."

"Mache mir nicht in die Hose"

Seine persönliche Perspektive sieht er trotz der großen Konkurrenz in Person von Maximilian Arnold und Kevin de Bruyne nicht verschlechtert: "Ich wechsle nicht dorthin, um auf der Bank zu versauern. Ich habe noch nie ein Risiko gescheut, ich mache mir nicht in die Hose." Dabei stellte Hunt auch klar, dass "Wolfsburg mit einem qualitativ gut besetzten Kader, gerade auch in dem Bereich, in dem ich spiele, genau das ist, was ich angestrebt habe."

Ein Vorteil des 27-Jährigen ist dabei gewiss seine Vielseitigkeit. So kann er nicht nur im zentralen offensiven Mittelfeld, sondern auch zurückgezogen oder auf den Flügeln agieren. Wo er letztlich zum Einsatz kommen werde, so Hunt ganz diplomatisch, "wird Dieter Hecking entscheiden."

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