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Ärger über Mandzukic: Rummenigge schließt Verkauf nicht mehr aus

Hat es der Kroate endgültig übertrieben? Nach dem Doublesieg der Bayern deutet sich ein Abschied im Sommer immer mehr an.

München. Nach dem Fehlen von Mario Mandzukic auf der Double-Feier am Sonntag hat Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge verägert reagiert und einen Verkauf des kroatischen Stürmers nicht mehr ausgeschlossen.

"Es war seine Entscheidung, dass er vorzeitig zur Nationalmannschaft reist. Das bedauere ich ein Stück. Aber das kann man nicht ändern. Das passt vielleicht auch ein bisschen in die Landschaft der letzten Wochen", sagte Rummenigge.

Die Müchener Doublefeier in Bildern!

Zur Zukunft Mandzukics, der verärgert auf die Verpflichtung des Dortmunders Robert Lewandowski reagiert hatte und von Trainer Pep Guardiola "aus sportlichen Gründen" nicht für den Kader beim DFB-Pokalfinale nominiert worden war, wollte Rummenigge keine Prognose mehr treffen.

"Es ist wichtig, dass man sich eingliedert"

"Das wird man sehen, ich kann da heute auch noch nicht voraussagen, wie es enden wird", erklärte er und deutete an: "Er hat noch zwei Jahre Vertrag, wenn er gehen möchte, dann muss er oder sein Berater uns das mitteilen. Es ist wichtig, dass man sich beim FC Bayern eingliedert und auch diszipliniert verhält. Ich möchte das nicht überstrapazieren, den Rest werden wir in den nächsten Wochen in aller Ruhe bewerkstelligen."

Mario Mandzukic steht seit 2012 in München unter Vertrag. In der vergangenen Saison feierte er mit den Bayern das Triple. Zuletzt wurde er mit einem Wechsel nach England in Verbindung gebracht.

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