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Es war eine spektakuläre Saison in der Bundesliga. Es gab eine Menge Senkrechtstarter und die Besten haben wir für Euch zusammengestellt.

Madrid. Sie sind häufig das Salz in der Suppe: Die Calhanoglus, die Meyers, die Ginters! Spieler, die sich anfangen, in der Bundesliga einen Namen zu machen. Die unbekümmert auftreten und Rollen einnehmen, für die sie eigentlich in der vergangenen Saison gar nicht fest eingeplant waren. Wir haben für Euch die beste Elf der Saison jener Kicker zusammengestellt, die noch keine 21 Jahre alt sind. Dies ist dabei herausgekommen:

TORHÜTER
KARIUS
MAINZ 05

Gute, junge Torhüter sprudeln in Deutschland auch weiterhin und das beste Beispiel ist Mainz' Shootingstar Loris Karius. Er begann die Saison als Reservekeeper und profitierte dann von Heinz Müllers Verletzung und Christian Wetklos Sperre. Am 12. Spieltag kam er so gegen Eintracht Frankfurt zu seinem ersten Einsatz dieser Saison. Prompt rettete der 20-Jährige mit einer starken Vorstellung den 1:0-Sieg der Rheinhessen und stieg in der Folge zum Stammtorwart auf.

ABWEHR
AYHAN GINTER SÜLE KOLASINAC
SCHALKE 04 SC FREIBURG 1899 HOFFENHEIM SCHALKE 04

Kaan Ayhan war ohne Frage ein Profiteur des Schalkers Verletzungspechs in der Rückserie. Der vielseitige Defensiv-Allrounder kam unter anderem im Mittelfeld, in der Innenverteidigung und sogar auf der Außenbahn zum Einsatz. Er ist nicht nur ein guter Abwehrspieler, sondern hat sich auch mit famosen Standards schnell einen Namen gemacht.

Nicht wenige Fans und Experten sehen in Matthias Ginter einen zukünftigen Stammspieler der Nationalmannschaft. Für das Freiburger Eigengewächs war es schon die zweite Saison als Stammkraft und er bestätigte den Eindruck, dass er eines der größten deutschen Talente ist. Ob er auch künftig im Breisgau spielt ist offen, denn angeblich steht er kurz vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund.

Nachdem er bereits in der Saison 2012/13 in der Bundesliga debütiert hatte, startete Hoffenheims Niklas Süle in der abgelaufenen Spielzeit so richtig durch. Der 1,95 Meter große Junioren-Nationalspieler erkämpfte sich in der 1899-Viererkette einen Stammplatz. Er ist extrem Zweikampfstark und glänzte auch schon als Torschütze. Trainer Markus Gisdol hat mehrfach durchblicken lassen, dass er große Stücke auf Süle hält.

Es gibt in der Bundesliga nur wenige 20-Jährige, die bereits so erfahren sind wie Schalkes Juwel Sead Kolasinac. Der LInksverteidiger verdrängte in dieser Saison endgültig Christian Fuchs und hat sich angeblich in den Fokus des englischen Rekordmeisters Manchester United gespielt. Im Sommer wartet für ihn das nächste Highlight: Mit der bosnischen Nationalelf reist er zur Weltmeisterschaft nach Brasilien.

MITTELFELD
GEIS ARNOLD
MAINZ 05 VFL WOLFSBURG
BITTENCOURT CALHANOGLU MEYER
HANNOVER 96 HAMBURGER SV SCHALKE 04

Johannes Geis wechselte vor dieser Saison von Fürth nach Mainz. Auf Anhieb setzte er sich dort durch und nahm bei Thomas Tuchel eine Schlüsselrolle ein. Der Rechtsfuß besticht im zentralen Mittelfeld mit Übersicht, Spielstärke und er bringt zudem viel Dynamik mit. Kein Wunder, dass mehrere Spitzenklubs bereits ihre Fühler ausgestreckt haben.

Im Mittelfeld des VfL Wolfsburg herrscht ein enormer Konkurrenzkampf. Dennoch setzte sich Eigengewächs Maximilian Arnold durch. Auch dank der Leistungen des schussgewaltigen Mittefeldspielers fiel der Winterabgang von Spielmacher Diego bei den Niedersachsen kaum ins Gewicht.

Beim Starensemble des BVB tat sich Leonardo Bittencourt schwer. Umso besser tat ihm der Wechsel zu Hannover 96. Bittencourt, der einst als riesiges Talent galt, erfüllte an der Leine die Erwartungen und war einer der auffälligsten Spieler in einer wenig konstanten Mannschaft.

Positive Aspekte an der Saison des Hamburger SV zu sehen fällt nicht leicht. Doch wenn es einen Lichtblick gab, dann heißt dieser Hakan Calhanoglu. Der offensive Mittelfeldspieler mit dem tollen Distanzschuss legte eine bärenstarke erste Saison in der Bundesliga hin. Seine Standards sind echte Waffen und die Großen der Branche sind auf ihn aufmerksam geworden. Zum Beispiel hat Meister FC Bayern bereits Interesse bekundet.

Von Bundestrainer Joachim Löw wurde Max Meyer für seine Vorstellungen in dieser Spielzeit mit der Nominierung für den vorläufigen WM-Kader des DFB belohnt. Zu Recht: Das Schalker Eigengewächs hat mittlerweile in der offensiven Dreierreihe einen sicheren Platz. Meyer ist dribbelstark, spielt tolle Pässe und ist auch sicher im Abschluss. Am Dienstag debütierte er in der Nationalmannschaft und vielleicht darf er mit nach Brasilien.

STURM
WERNER
VFB STUTTGART

Am 12. Spieltag schrieb Timo Werner Geschichte: Der damals 17-Jährige netzte beim Sieg seines VfB gegen Freiburg doppelt ein und wurde damit zum jüngsten Torschützen der Bundesligageschichte. Werner, der im Zentrum und auf den Außenpositionen einsetzbar ist, gilt als eines der größten Offensivtalente überhaupt und im Frühjahr unterschrieb er in Stuttgart seinen ersten Profivertrag.

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