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Lasogga: Müssen in Fürth unsere Klasse zeigen

Der HSV übt sich in Durchhalteparolen. Der Dino ist vorm Auswärtsspiel in Fürth vom Aussterben bedroht.

Hamburg . Nach dem 0:0-Remis im Relegationshinspiel der Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Greuther Fürth stehen die Chancen bei den Hanseaten eher schlecht. Doch die Spieler des HSV bleiben optimistisch.

Weder spielerisch noch kämpferisch konnte der HSV die Situation in der Relegation meistern. Aufgrund der massiven Auswärtsschwäche droht ihnen nun der Abstieg. Kapitän Rafael van der Vaart gibt sich trotz der schwachen Vorstellung kämpferisch: "Ich denke immer positiv. Ein Verein wie der HSV gehört einfach in die Bundesliga. Fürth hat von Beginn an sehr gut ins Spiel gefunden und wir nicht. Das müssen wir am Sonntag besser machen."

Laut Marcell Jansen war das Spiel gegen Fürth "eine wahnsinnige Drucksituation. Man will nicht ins Hintertreffen geraten. Fürth hat das sehr gut gemacht." Die Gäste hatten die besseren Chancen, konnten es aber nicht in Tore umwandeln.

Lasogga hofft aufs Rückspiel

Auch in der Defensive war der Zweitligist sattelfest, wie Pierre-Michel Lasogga zu spüren bekam: "Die Fürther standen sehr kompakt und haben uns das Spiel machen lassen und auf Konter gelauert. Wir sind aber auf jeder Position besser besetzt, das müssen wir in Fürth zeigen."

Frank Kramer, der Coach des Zweitligisten, war von der Vorstellung seines Teams indes höchst angetan: "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, aber wir müssen uns davor hüten, uns zu feiern. Es gilt, im zweiten Spiel die letzten Körner rauszuholen und uns durchzusetzen. So wie das Spiel heute gelaufen ist, hätten wir mehr mitnehmen müssen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Auswärtstore eine Rolle spielen können. Deshalb müssen wir hochkonzentriert sein."

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