thumbnail Hallo,

Max Meyer: Auf Schalke kann "etwas wirklich Großes zusammenwachsen"

Der 18-Jährige blickt aufgrund der Schalker Rasselbande optimistisch in die Zukunft. Ein Wechsel sei kein Thema, die Nationalelf-Nominierung eine Ehre.

Gelsenkirchen. 30 Bundesliga-Spiele hat Maximilian Meyer in der abgelaufenen Saison für Schalke 04 absolviert (21 von Beginn an). Dabei gelangen dem wendigen und technisch so beschlagenen Jungspund sechs Tore und drei Assists. Eine sehenswerte Bilanz: "Ich hatte mir vorgenommen, ein wichtiger Teil der Mannschaft zu werden. Das ist ganz gut gelungen", kommentierte Meyer seine Entwicklung.

Seit der Rückrunde habe er sich als Stammkraft etabliert gefühlt. Außerhalb des Platzes stand aufgrund seiner erst 18 Jahre zwar noch Bälle und Getränke schleppen auf der Agenda. "Aber auf dem Platz gibt's nicht jung oder alt", betont Meyer im Interview mit dem Kicker selbstbewusst.

Mannschaftsdienlicher Künstler

Das große Plus des Eigengewächses: Bei aller individuellen Offensivkunst stelle er sich auch in den Dienst der Mannschaft: "Das ist sicher mit ein entscheidender Grund dafür, dass ich so oft spielen durfte."

Ebenso ausschlaggebend für Meyers rasanten Aufstieg zum etablierten Bundesliga-Profi sei, dass er keinerlei Selbstzweifel hege: "Um erfolgreich zu sein, musst du letztlich von dir überzeugt sein. Ich denke, Selbstzweifel wären in unserem Job keine gute Voraussetzung."

Mit Draxler in große Zukunft

Eine umso bessere Voraussetzung für die Zukunft scheint dagegen in Schalkes Kader geschaffen: Meyer, Draxler, Goretzka, Kolasinac, Ayhan - an talentierten jungen Spielern mangelt es nicht. "Wenn jetzt auch Julian Draxler bleibt, kann hier etwas wirklich Großes zusammenwachsen", ist der WM-Kandidat sicher.

Apropos WM. Die Berufung in den vorläufigen 30er-Kader für Brasilien sei "eine tolle Auszeichnung." Meyer habe "wirklich nicht" damit gerechnet. "Es stand für mich nie im Vordergrund, da ich so auf das Geschehen bei Schalke konzentriert war."

Auf Königsblau will er den Fokus auch nach dem Sommer wieder legen - ausschließlich. "Fragen nach einem Wechsel stellen sich bei mir sowieso nicht." Meyers Ziele für die kommende Saison: "Ich will möglichst viele Spiele machen und mit Schalke möglichst erfolgreich sein. Sonst stelle ich keine Ansprüche."

Dazugehörig