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Torsten Lieberknecht vor Abstiegs-Showdown: "Team will das Wunder"

Ein eigener Sieg plus Pleiten der Konkurrenz und die Niedersachsen haben eine Chance auf eine zweite Saison im Oberhaus. Die Motivation ist zumindest beim Trainer vorhanden.

Braunschweig. Trainer Torsten Lieberknecht von Bundesligist Eintracht Braunschweig glaubt vor dem letzten Spieltag fest an den Klassenerhalt seines Teams. Braunschweig benötigt als Tabellenletzter (25 Punkte) unbedingt einen Sieg, um am Hamburger SV (27) und am 1. FC Nürnberg (26) vorbeizuziehen und sich in die Relegation zu retten.

"Die Mannschaft will den Sieg und das Wunder schaffen. Endspielstimmung ist definitiv da", sagte Lieberknecht vor der Partie bei 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Das Team wird großes Herz zeigen, um das Optimum herauszuholen." Der letzte und in dieser Saison bislang einzige Erfolg der Eintracht auf fremdem Platz liegt allerdings über sieben Monate zurück. Am 5. Oktober (8. Spieltag) gewannen die Löwen beim VfL Wolfsburg mit 2:0.

"Klar steckt da unheimlich viel Dramatik drin", sagte Lieberknecht, appellierte aber gleichzeitig an seine Spieler, sich nur auf das eigene Spiel zu konzentrieren: "Wir können die Ergebnisse auf den anderen Plätzen nicht beeinflussen und stellen uns auf einen heißen Fight ein." Der 40-Jährige hofft auf die Wiederholung der Ereignisse von 2008, als die Eintracht am letzten Spieltag den Absturz in die 4. Liga verhinderte. "Vielleicht wiederholt sich ja am Samstag die Geschichte", meinte Lieberknecht.

Die Unterstützung der Fans ist dem Aufsteiger in Hoffenheim sicher. Rund 6000 Eintracht-Anhänger werden am Wochenende in Sinsheim erwartet. "Mit den Fans im Rücken wollen wir ein Auswärtsspiel zum Heimspiel machen", sagte Lieberknecht. Die Mannschaft wird bereits am Donnerstagmittag gen Süden reisen.

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