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Allofs: Geben Rodriguez nicht ab

Nach schwachem Saisonstart kämpfen die Wölfe im Endspurt um einen europäischen Startplatz. Einer ihrer Leistungsträger hat speziell in Spanien Begehrlichkeiten geweckt.

Wolfsburg. Der Vertrag von Ricardo Rodriguez läuft noch bis 2016, trotzdem will der VfL Wolfsburg den Kontrakt vorzeitig bis 2018 verlängern. Einer der Gründe: Real Madrid wird mit dem Linksverteidiger in Verbindung gebracht.

Manager Klaus Allofs will den 21-Jährigen bei den Wölfen halten. Zu den Gerüchten, dass der Champions-League-Finalist aus Madrid an einer Verpflichtung interessiert sei, erklärte der 57-Jährige gegenüber Bild: "Da kann man ganz schnell einen Haken dran machen. Selbst wenn es ein Angebot für Rodriguez gäbe, würden wir ihn nicht abgeben." Am Mittwoch äußerte sich der Schweizer Nationalspieler nicht zu den Wechsel-Gerüchten, teilte jedoch mit: "Ich fühle mich wohl in Wolfsburg."

Champions League als Ziel

Allofs kündigte zudem sofort an: "Wir wollen mit Rodriguez über 2016 hinaus zusammenarbeiten." Vor dem direkten Duell um Platz vier gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag erklärte der Schweizer allerdings: "Für uns ist das wie ein Finale. Ich will unbedingt Champions League spielen." Mit einem Wechsel zu den Königlichen wäre ihm die Champions League sicher.

Bei Real Madrid wäre Rodriguez mit Fabio Coentrao und Marcelo starker Konkurrenz ausgesetzt. Gerade der Portugiese spielte zuletzt in La Liga und Champions League stark auf. Der Schweizer in Diensten des VfL zählt seinerseits zu den besten Außenverteidigern der Bundesliga. Seine Offensivstärke – fünf Tore und acht Assists – würden zudem ins Spielprofil der Madrilenen passen.

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