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Boateng bereut Tätlichkeit: "Das war blöd von mir"

Der Rotsünder entschuldigt sich für seine Tätlichkeit im Spiel gegen den Bundesliga-Dino. Boateng gibt zu, er müsse sich in solch einer Situation besser im Griff haben.

Hamburg. Bayern Münchens Innenverteidiger Jerome Boateng zeigt nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den Hamburger SV (1:4) Reue. Der Nationalspieler des deutschen Rekordmeisters hatte nach einer vermeintlich Schwalbe von Kerem Demirbay in der 86. Minute seine Nerven nicht im Griff und wischte dem Hamburger mit der Hand durch das Gesicht.

"Ganz klar, das war blöd von mir", sagte Boateng der Bild am Sonntag zu der entsprechenden Szene. "Bei dem Ergebnis zu der Zeit, da sollte man sich besser im Griff haben. Da kann ich mich nur entschuldigen." Gegenspieler Demirbay sah für das Gerangel die Gelbe Karte.

Boateng droht empfindliche Geldstrafe

"Er wird eine Strafe im hohen fünfstelligen Bereich erhalten", kündigte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an. Eine solche Disziplinlosigkeit könne der FC Bayern nicht tolerieren. Eine Tätlichkeit fünf Minuten vor Schluss beim Stand von 4:1 könne man als "hirnlos" bezeichnen.

Boateng wird den Bayern im letzten Ligaspiel gegen den VfB Stuttgart fehlen. Je nach Strafmaß droht ein Ausfall für die ersten Partien zu Saisonbeginn im nächsten Jahr. Für das Pokal-Finale gegen Borussia Dortmund ist der 25-Jährige spielberechtigt.

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