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Hadert noch mit dem Schiedsrchter: Jerome Boateng

"Hirnlos": Boateng muss nach Tätlichkeit empfindliche Strafe zahlen

Hadert noch mit dem Schiedsrchter: Jerome Boateng

Getty Images

Im Saisonfinale muss Bayern auf Boateng verzichten, der sich zu einer Tätlichkeit hat hinreißen lassen. Vom Verein gibt es obendrauf noch eine saftige Geldstrafe.

Hamburg.  Negativer Beigeschmack, trotz Auswärtssieg. Innenverteidiger Jerome Boateng vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München muss nach seiner Roten Karte im Spiel beim Hamburger SV (4:1) mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

"Er wird eine Strafe im hohen fünfstelligen Bereich bekommen", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und bezeichnete die Tätlichkeit des Nationalspielers in der 86. Minute als "hirnlos". Boateng hatte seinem Gegenspieler Kerem Demirbay in der 86. Minute mit der Hand durchs Gesicht gewischt.

"Wer nicht hören will, muss fühlen"

"Solch eine Disziplinlosigkeit wird von Bayern München nicht akzeptiert. Man hat sich in unserem Trikot sauber und seriös zu verhalten", sagte Rummenigge: "Und wer nicht hören will, muss fühlen." Er habe Boateng bereits direkt nach dem Spiel über die klubinterne Bestrafung informiert.

Beim Saisonfinale gegen den VfB Stuttgart fehlt Boateng dementsprechend, doch für das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund steht der 25-Jährige wieder zur Verfügung.

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