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Noch ist ungewiss wo der VfB Stuttgart in Zukunft spielt

Christian Gentner: "Wir wollen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen"

Noch ist ungewiss wo der VfB Stuttgart in Zukunft spielt

Getty Images

Unter dem neuen Trainer läuft es wieder rund beim VfB, die Schwaben haben es nun selbst in der Hand. Das Zünglein an der Waage kommt aus der bayrischen Hauptstadt.

Stuttgart. Bringt der heutige Spieltag bereits eine Vorentscheidung? Beim letzten Heimspiel dieser Saison will der VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg siegen. Sollte gleichzeitig der Hamburger SV gegen Bayern München nicht über ein Unentschieden hinaus kommen, spielen die Schwaben auch in der nächsten Saison in der Bundesliga.

Trotz des Wissens, dass der Verbleib im Oberhaus bereits am Samstag erreicht werden kann, fokussieren sich die Schwaben auf ihr Spiel, wie Gentner erklärt: "Wir wollen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen und diesen vermeintlich letzten Schritt selber gehen. In den vergangenen Wochen haben wir alles dafür aufgeopfert."

Verletzungspech im Saisonendspurt

Im Abstiegskampf mussten man allerdings bereits gegen Hannover 96 eine bittere Pille schlucken – Martin Harnik kugelte sich beim Auswärtsspiel die Schulter aus. Gentner schildert die Situation: "Er sagte zu mir: 'Drück mir die Schulter wieder rein.' Ich wusste erst gar nicht, was los ist."

Feststeht bisher nur: Der Österreicher muss operiert werden, wann ist noch offen. Stuttgarts Kapitän verdeutlicht: "Martin hat einen sehr hohen Stellenwert in der Mannschaft, nicht nur durch die Leistungen in den letzten Wochen." Neben dem Einsatz des 26-Jährigen ist Daniel Schwaab ebenfalls fraglich, Rani Khedira fällt zudem weiterhin aus. Erfreulich für den VfB ist jedoch, dass Artur Boka zurück im Mannschaftstraining ist.

VfB hat's fast geschafft

Erstmals nach der Meisterschaft vor sieben Jahren droht den Schwaben der Abstieg. Auf Platz 15 stand der Verein zuletzt am Saisonende 2000/01. "Es ist einiges zusammengekommen. Allein die Mannschaft dafür verantwortlich zu machen, wäre zu einfach. Wir tragen sicherlich den Hauptanteil. Aber es gehören viele in so einem Gebilde dazu", erklärt der Mittelfeldspieler Bild.

Einen Anteil am Abstieg oder Klassenerhalt könnte zudem der FC Bayern haben. Am 3. Mai spielt zunächst der HSV gegen den Rekordmeister, in der Folgewoche müssen die Schwaben in die bayrische Hauptstadt reisen. Der Vorteil liegt bei den Stuttgartern, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt vor dem 33. Spieltag fünf Punkte.

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