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Karl-Heinz Rummenigge verteidigt nach dem Ausscheiden und den Diskussionen um Pep Guardiola seinen Trainer und kündigt Transfers im Sommer an.

München. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Rekordmeister Bayern München hat Pep Guardiola gegen die Kritik am Trainer nach der 0:4-Niederlage im Halbfinal-Rückspiel der Champions League vehement verteidigt. "Zwischen Pep Guardiola und den gesamten FC Bayern passt kein Blatt Papier! Der Mann ist ein wunderbarer Mensch", sagte Rummenigge auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag. Zugleich kündigte Rummenigge an, den Kader weiter aufzurüsten.

Guardiola sei "ein ganz großartiger, ganz erfolgreicher Trainer mit einer klaren Philosophie und Vision und überdies ein wunderbarer Mensch", führte Rummenigge aus: "Wir können uns alle glücklich schätzen, dass er sich für den FC Bayern entschieden hat." Die Mannschaft lobte er als "grundsätzlich klasse", fügte aber an: "Wir sind bereit, diese Mannschaft weiterhin qualitativ zu verstärken."

Respektloser Umgang

Es sei "respektlos, wie mit unseren Spielern und unseren Trainern umgegangen wird", sagte Rummenigge mit Blick auf "Kübel voll Häme" in den vergangenen Tagen. Er empfinde deshalb eine gewisse Wut - "nicht auf die Mannschaft, erst recht nicht auf unseren Pep", sondern auf die Kritiker.

Denen warf er entgegen: "Wir haben es überragend gemacht mit diesem System und diesen Spielern in dieser Saison." Das Aus gegen Real sei "kein Beinbruch. Eine Niederlage in der Champions League macht nicht alles schlecht. Das ist keine Schande und erst Recht kein Drama." Den Meckerern sage er: "Ich finde dieses Motzen zum Kotzen."

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