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Pep Guardiola: "Klub muss entscheiden, ob ich der Richtige bin"

Der Traum von der Champions-League-Verteidigung ist für den FC Bayern München geplatzt. Trainer Pep Guardiola will an seinen Ideen aber festhalten.

München. Nach dem Aus in der Champions League ist beim FC Bayern München die Enttäuschung groß. "Ich bin noch nicht müde", sagte Pep Guardiola auf der Pressekonferenz im Anschluss an das 0:4-Debakel gegen Real Madrid.

"Der Klub muss entscheiden, ob ich der Richtige für diese Mannschaft bin", erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV (Sa. 15:30, Live-Ticker bei GOAL) weiter. Von seiner Spielphilosophie will Guardiola jedenfalls nicht ablassen: "Nach der Niederlage gegen Real bin ich von meiner Idee umso mehr überzeugt", betonte der Katalane, der sich erstmals in seiner Zeit bei den Bayern von Seiten der Medien die Systemfrage gefallen lassen musste.

"Die Mannschaft muss mit den Ideen des Trainers spielen"

Egal ob gegen den HSV, "gegen Stuttgart, im DFB-Pokal-Finale, nächstes Jahr: Wir werden mit meinen Ideen spielen. Sonst kann ich nicht hier trainieren - wenn ich etwas sagen müsste, was ich nicht fühle", unterstrich der 43 Jährige, für den Ballbesitz alles ist: "Egal in welchem Verein der Welt: Die Mannschaft muss mit den Ideen des Trainers spielen. Es gibt keine andere Lösung."

Die Planungen für die kommende Saison ließ er indes offen. "Wir haben noch zwei Wochen, ein Finale. Danach werde ich mit den Bossen sprechen. Aber auch wenn wir im Champions-League-Finale stünden, würden wir den Kader analysieren. Das ändert sich nicht durch eine Niederlage", sagte Guardiola.

Bundesligaendspurt als Vorbereitung auf Berlin

Zukunftsmusik. Die Gegenwart heißt erstmal Hamburg. "Wir haben eine große Niederlage erlitten, aber wir müssen nach vorne gehen. Wir wollen die beste Performance zeigen. Vielleicht ist es nicht einfach. Aber wir müssen unsere Spielweise und unser Vertrauen für unser großes Finale finden", betonte Guardiola, der die Spiele gegen den HSV und zum Liga-Abschluss gegen Stuttgart als "gute Vorbereitung" auf das Pokal-Endspiel am 17. Mai gegen Dortmund sieht.

Auch Thomas Müller wollte das krachende Aus gegen die Königlichen schnell abhaken. "Wir werden uns jetzt nicht drei Wochen in den Keller sperren. Wir müssen schauen, dass wir den Arsch wieder hochkriegen", sagte der Nationalspieler in aller Deutlichkeit.

Dante: Gegen Hamburg "Wiedergutmachung"

In Hamburg, wo der FC Bayern "auf Wiedergutmachung aus ist" (Dante), fehlen neben dem gesperrten Rafinha weiterhin die Rekonvaleszenten Holger Badstuber, Xherdan Shaqiri und Thiago.

Auch einen Einsatz von Beginn an im Pokalfinale von Guardiolas zuletzt schmerzlich vermisstem Wunschspieler ("Thiago oder nix") wird es wohl nicht geben. "Ich denke nicht, dass er gegen Dortmund von Anfang an spielen kann. Vielleicht ist er im Kader", sagte der Bayern-Trainer über seinen Landsmann - der Guardiolas Idee vom Fußball beim FC Bayern am besten umsetzen kann.

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