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Veh will nicht sein eigener Nachfolger werden: "Sonst mache ich mich zum Affen"

Nachdem der Klassenerhalt perfekt ist, kann sich die Eintracht auf die Trainersuche konzentrieren. Die Kandidatenliste ist lang genug.

Sinsheim. Eintracht-Trainer Armin Veh gab während der Saison bekannt, im Sommer den Verein aus Frankfurt verlassen zu wollen. Nach dem 0:0 bei Hoffenheim kamen Gerüchte über einen möglichen Verbleib auf. Darüber ärgerte sich der scheidende Trainer tierisch.

"Wenn ich etwas klipp und klar sage, dann gibt es kein zurück. Sonst mache ich mich selbst zum Affen", kommentierte Veh die Spekulationen, wonach er als Folge der Absage von Wunschkandidat Roger Schmidt sein eigener Nachfolger werden könnte.

Viele Kandidaten auf der Liste

Doch auch ohne Veh ist die Liste der potenziellen Kandidaten für den Trainerposten beim hessischen Bundesligisten, der durch die 1:3-Niederlage des Hamburger SV am Sonntag beim FC Augsburg den Klassenerhalt feiern konnte, lang genug. Thorsten Fink, Bruno Labbadia, Thomas Schaaf, Uwe Neuhaus, Andre Breitenreiter, Kosta Runjaic und Dirk Schuster sind im Gespräch. Auch Leverkusens Aushilfscoach Sascha Lewandowski, der nach eigener Aussage nicht auf Dauer im Profifuball arbeiten will, soll ein Thema sein.

Dabei ist erst seit Freitag klar, dass Schmidt in der kommenden Saison bei Bayer Leverkusen sein Geld verdienen wird. Und noch etwas steht seit Freitag fest: Der neue Frankfurter Trainer wird auf jeden Fall mit dem Makel der "zweiten Wahl" leben müssen.

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