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Der Gladbacher muss für seine herbe Kritik an Schiri Gagelmann zahlen. Nach seinem Platzverweis hatte er diesem die Bundesligatauglichkeit abgesprochen.

Mönchengladbach. Granit Xhaka von Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss wegen unsportlichen Verhaltens 3000 Euro Strafe zahlen. Der Schweizer Nationalspieler hatte nach der Niederlage beim SC Freiburg (2:4) und seiner Gelb-Roten-Karte Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) heftig kritisiert.

"Wenn man da Gelb-Rot gibt, hat der Schiedsrichter in der Bundesliga nichts zu suchen. Er sollte da nicht mehr pfeifen. Ich fühle mich verschaukelt. Das war eine Frechheit", hatte der Mittelfeldspieler nach dem Abpfiff gesagt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hatte den Freiburger Felix Klaus gefoult und wurde nach 69 Minuten des Feldes verwiesen.

Frust als Grund für den Aussetzer

Xhaka hatte sich am Ostermontag aber für seine Aussagen entschuldigt: "Ich habe mich zu Aussagen hinreißen lassen, die mir leid tun. Das hätte nicht passieren dürfen." Zuvor hatte Xhaka nach einem anderen Platzverweis seinen Stammplatz im Team von Lucien Favre verloren und hatte gegen die Breisgauer zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder in der Startelf gestanden.

Seine Kritik habe wohl hauptsächlich auf Frustration beruht. "Es war total niederschmetternd, sich nach langer Zeit in die Mannschaft zurückgekämpft zu haben und dann nach größtem Einsatz vom Platz zu fliegen." Der Schweizer hatte sich noch Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme gemacht, kann sich nun aber erneut nicht mehr über seinen Verein empfehlen.

Das Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist rechtskräftig.

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