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Werder Bremen wehrt sich gegen die Lizenzauflage und hat gute Karten. Geschäftsführer Filbry gibt sich gelassen und geht von einer Lizenz ohne Auflage aus.

Bremen. Werder Bremen hat offenbar Widerspruch gegen die Lizensierungsauflagen der DFL eingereicht. Die möglichen Auflagen für die Bremer hängen von der finalen Platzierung in der TV-Tabelle ab, Geschäftsführer Klaus Filbry gibt sich gelassen.

Als die Bremer ihre Lizenzunterlagen einreichten, gingen sie laut dem Weserkurier von Platz 11 der TV-Tabelle, der eine Fünfjahreswertung zugrunde liegt, aus. Die DFL aber rechnet mit dem schlechtesten noch möglichen Platz, in Werders Fall wäre das Rang 15. Die Differenz zwischen den einzelnen Plätzen beträgt exakt 976.000 Euro.

Auch Nachweis zusätzlicher Liquidität "kein Problem"

Während für den elften Platz 23 Millionen Euro aus dem TV-Topf ausgeschüttet werden, sind es somit für Platz 15 nur 19 Millionen. Daher gab es die Lizenz für Werder zunächst nur mit einer Auflage, die Bremer müssten die vier Millionen zusätzliche Liquidität noch nachweisen. "Selbst das wäre kein Problem", betonte Filbry. Bis zum 29. April sowie in einer zweiten Runde bis zum 12. Mai können die Klubs Widerspruch einlegen.

Neben Werder haben sechs weitere Vereine die Lizenz nur mit Auflage erhalten, Bremen hat laut der Zeitung bereits seinen Widerspruch eingereicht. "Wir gehen davon aus, dass spätestens nach der zweiten Runde unsere Lizenz nicht mehr mit einer Auflage verknüpft wird", so Filbry. Zurzeit liegt Werder in der TV-Tabelle sogar auf den zehnten Platz und könnte im schlechtesten Fall nur noch auf Rang 13 abrutschen.

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