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Trainer-Diskussion beim 1. FC Nürnberg: "Schauen unter jeden Stein"

Club-Manager Martin Bader kündigt eine tiefgehende Analyse der Situation in Nürnberg an. Trainer Gertjan Verbeek erhält dafür alles andere als eine Jobgarantie.

Nürnberg. Beim 1. FC Nürnberg wird offenbar unter anderem diskutiert, ob für die letzten drei Saisonspiele noch ein neuer Trainer geholt wird. Gertjan Verbeek stehe demnach in der Kritik und Manager Martin Bader sucht nach einer Möglichkeit, wie man im Schlussspurt die Kehrtwende noch schaffen kann.

"Wir müssen herausfinden, wie wir das alles hier noch umbiegen", zitiert die Bild Bader. Noch am Dienstag trifft er sich mit Aufsichtsratsboss Klaus Schramm, wobei auch Verbeek ein Thema sein soll. Der Niederländer dürfte nach acht Pleiten in den letzten neun Spielen längst nicht mehr unumstritten sein. "Wir schauen unter jeden Stein", kündigte Bader an.

Suche nach Lösung

So soll Verbeek bis zum Mittwoch einen Weg präsentieren müssen, der den Franken den Glauben an den Klassenerhalt zurückbringt - vier Zähler steht der Club derzeit hinter einem Nichtabstiegsplatz. "Alle müssen gemeinsam überzeugt sein", so Bader, der weiter betonte: "Eventuell müssen wir noch einmal Reize setzen. Das kann ein Blitztrainingslager oder etwas anderes sein."

Zunächst hat Verbeek aber einen anderen Weg gewählt: Am Montag gab es lediglich ein freiwilliges Auslaufen, am Dienstag haben die Spieler komplett frei. Erst am Mittwochnachmittag steht die nächste Trainingseinheit auf dem Programm, ehe es am Samstag zum FSV Mainz geht. "Bis jetzt ist es unser Ziel, dass Gertjan in Mainz auf der Bank sitzt", erklärte Bader vielsagend.

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