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Dortmunds Geschäftsführer vertraut bei der Nachfolge von Robert Lewandowski auf Klopp und sieht die Geschichte auf seiner Seite. Bei Gündogan hofft er auf einen längeren Verbleib.

Dortmund. Hans-Joachim Watzke glaubt, dass Jürgen Klopp auch den Abgang von Robert Lewandowski auffangen kann. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund lobte die Erzrivalen Schalke 04 und Bayern München und stellt den BVB-Fans einen längeren Verbleib von Ilkay Gündogan in Aussicht.

"Nach dem Abgang von Nuri Sahin zu Real wurde uns prophezeit, dass wir den Verlust nicht verkraften können. Dasselbe wurde gesagt, als Shinji Kagawa zu ManUnited wechselte", betonte Watzke gegenüber der Bild : "Wir können Robert sicher nicht 1:1 ersetzen. Aber wir fallen in kein Lewandowski-Loch."

Der 54-Jährige vertraut auf Trainer Jürgen Klopp und macht sich deshalb wegen des Wechsels von Lewandowski im Sommer zum FC Bayern keine Sorgen: "Weil wir einen der besten Trainer der Welt haben und es ihm immer gelungen ist, eine Lösung zu finden. Mir ist es kein bisschen bange vor der Saison. Ich bin davon überzeugt, dass die auch wieder erfolgreich wird."

Schalker CL-Einzug "völlig verdient"

Aber auch für die beiden Erzrivalen hatte Watzke viel Lob parat. So sieht etwa im wahrscheinlichen Champions-League-Einzug des FC Schalke ein positives Signal für die Region: "Wenn sie das schaffen, ist dies auch völlig verdient und eine großartige Geschichte für das Ruhrgebiet. Die Region kommt richtig in Fahrt."

Bayern dagegen spiele "wieder eine unfassbare Saison. Sie sind das Maß aller Dinge und das Flaggschiff des deutschen Fußballs. Wir werden natürlich auch nächste Saison wieder versuchen, den Abstand noch mehr zu verkürzen - aber wenn sie wieder so spielen, wird das schwer." Dabei helfen soll dann auch wieder Ilkay Gündogan, der wegen seiner Rückenverletzung in dieser Saison nur drei Pflichtspiele absolvierte.

Dennoch verlängerte der 23-Jährige jüngst bis 2016 und Watzke betonte: "Es ist großartig, dass es uns gelungen ist, mit ihm zu verlängern. Viele hatten auf ihn ja auch schon den Abgesang gestartet. Ich glaube fest daran, dass er wieder zur alten Stärke zurückfinden wird. Jetzt hat er erst mal einen Vertrag bis 2016 - vielleicht macht es ja beiden Seiten so viel Spaß, dass er dann noch mal verlängert wird."

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