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Im Rennen der besten Torjäger möchte Lewandowski keine Torgelegenheit ungenutzt lassen. Da freut es ihn nicht, Reus bei Elfmetern den Vortritt lassen zu müssen.

Dortmund. Sechszehn Punkte aus den letzten sechs Spielen – ein toller Saisonendspurt. Mit dem überzeugenden 4:2-Sieg gegen Mainz am Wochenende sicherte sich Borussia Dortmund endgültig die Champions-League-Qualifikation. Zudem steht durch den Schalker Patzer in Stuttgart (1:3) die Vizemeisterschaft bei drei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung kurz bevor.

Eigentlich alles super, wäre da nicht die Szene in der 79. Spielminute im Spiel gegen Mainz gewesen. Es gibt Elfmeter für den BVB! Lewandowski will schießen, im Kampf um die Torjäger-Kanone im Duell mit Bayerns Mario Mandzukic vorlegen. Beide liegen mit 18 Treffer gleichauf an der Spitze, beide haben die Trophäe noch nicht gewonnen. Aber Reus setzt sich durch, versenkt den Elfer zum 4:2.

Nach der Partie schwieg Lewandowski, ging wortlos an den Journalisten vorbei. Dagegen versuchte BVB-Manager Michael Zorc, den Konflikt kleinzureden: "Ich weiß gar nicht, ob es da geknistert hat. Klar, Robert hätte gern geschossen. Wir haben aber einen etatmäßigen ersten Schützen. Und der hat das Recht zu schießen", erklärte Zorc laut Bild.

Reus in überrageder Form

Für Reus war es das 15. Ligator der Saison. In den letzten Wochen ist der Nationalspieler kaum zu stoppen, war an 13 der letzten 16 BVB-Toren direkt beteiligt. In der Scorer-Liste der Bundesliga liegt ausgerechnet nur noch Lewandowski mit 29 Punkten vor Reus. Der Offensivspieler kommentierte die Elfer-Szene nicht, freute sich stattdessen über den Lauf der Schwarz-Gelben: "Es läuft nicht nur bei mir gut, sondern bei der ganzen Mannschaft, es macht Spaß, wie wir momentan spielen."

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