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Sascha Lewandowski: "Es liegt einiges im Argen"

Leverkusens Interimstrainer hat die Probleme der Werkself klar angesprochen und berichtet, wie Völler ihm den Job anbot. Mit dem Druck hat er indes keine Probleme.

Leverkusen. Zwar gelang der Einstand von Bayer Leverkusens Interimstrainer Sascha Lewandowski mit dem 2:1 gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende, dennoch sieht der 42-Jährige noch viel Arbeit vor sich. Der Druck sei für ihn aber kein großes Problem.

"Die Tendenz hat gegen die Hertha schon mal gestimmt, aber die Stabilität hat nach wie vor gefehlt", erklärte Lewandowski gegenüber Sport1: "In beiden Halbzeiten ist die Mannschaft nach jeweils guter Anfangsphase wieder in alte Muster verfallen. Bälle wurden schnell verloren oder lang nach vorne geschlagen, im Zusammenspiel gab es nicht mehr genug Sicherheit. Es liegt also schon noch einiges im Argen."

Dabei habe er keine große Wahl gehabt, nachdem Sami Hyypiä, mit dem er die Mannschaft im vergangenen Jahr noch zusammen betreut hatte, entlassen worden war: "Im Prinzip hat Rudi Völler mich nicht danach gefragt, sondern gesagt: 'Du machst das jetzt.' Immerhin steht der Verein in diesem Moment unter Zeitdruck und ich, der ich schon lange hier arbeite, muss mich dann eben der Verantwortung stellen."

Keine ungewohnte Situation

Ein Problem sei das für ihn ohnehin nicht, immerhin habe er eine ähnliche Situation vor zwei Jahren erlebt: "Damals habe ich mit Sami Hyypiä sechs Wochen vor Schluss übernommen, diesmal fünf."

2012 führten beide Bayer gemeinsam mit vier Siegen und zwei Remis noch in die Europa League, dieses Jahr ist die Champions League das Ziel: Vor dem Spiel in Nürnberg am Sonntagnachmittag, steht Leverkusen zwei Zähler hinter dem Tabellenvierten Wolfsburg.

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