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Der 46-Jährige musste seine erste Heimniederlage als HSV-Trainer einstecken. Entsprechend ernüchtert reagierte er nach Abpfiff. Beim VfL bemängelte man nur die Chancenverwertung.

Hamburg. Der Hamburger SV taumelt gefährlich nahe am Abgrund entlang. Nach der verdienten 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg wird der erste Abstieg der Rothosen aus der Bundesliga immer wahrscheinlicher. Die Verantwortlichen um Trainer Mirko Slomka stellen sich in Anbetracht der schweren nächsten Wochen schützend vor ihre Profis.

"Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben in der zweiten Halbzeit nochmal richtig geackert", konstatierte Sportdirektor Oliver Kreuzer gegenüber Sky. Gegen eine kompakte Wolfsburger Elf sei es allerdings enorm schwer gewesen - so blieb Kreuzer nur der Griff zu einer Durchhalteparole: "Wir glauben noch an die direkte Rettung."

"Wolfsburg war einfach zu stark"

Sein Trainer war ebenso darauf bedacht, Verständnis für die schwache Leistung des HSV zu schüren: "Wir mussten durch die Ausfälle noch einmal komplett umbauen. Wolfsburg war heute einfach zu stark für die Mannschaft, die wir auf den Platz bringen konnten", erklärte Mirko Slomka, der überdies mit dem schnellen Gegentor haderte. 

Sein Pendant Dieter Hecking fand Lob für sein Team, das trotz des kräftezehrenden Pokalhalbfinals unter der Woche in Dortmund nur selten Verschleiß-Erscheinungen offenbarte. "Wir wollten unbedingt gewinnen", betonte Hecking. "Nach dem Führungstor war die Frische wieder da. Am Ende hätte wir aber vier, fünf Tore mehr machen müssen."
 
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