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Pep Guardiola weiß: Gegen Real Madrid muss Bayern sich steigern

Keine Belohnung für Braunschweig: Der Rekordmeister spielte am Ende seine physische Überlegenheit aus. Guardiola weiß, dass dies jedoch gegen Real nicht reichen wird.

Braunschweig. Am Ende überwog die Enttäuschung: Nachdem sie lange dagegengehalten hatten, schwanden den Spielern von Eintracht Braunschweig schließlich schlicht die Kräfte. Bis dahin hatte man dem FC Bayern München in einem echten Kampfspiel Paroli bieten können und ein 0:0 verteidigt.

Dass Pizarro und Mandzukic schließlich noch ein 2:0 herausschossen, hatte sich jedoch abgezeichnet. Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht sah es so: "Ich hätte meiner Mannschaft einen Punkt gegönnt. Sie hat über 75 Minuten mit großem Herz und großer Leidenschaft gespielt. Wir hatten aber nicht über 90 Minuten die Konsequenz, unsere Leistung aufrecht zu erhalten. Wir wollten Punkte gegen den Abstieg haben, das ist uns leider nicht gelungen."

"Haben gekämpft"

Für den katalanischen Trainer des FC Bayern war das Spiel verständlicherweise keine gelungene Blaupause für die Aufgabe gegen Real Madrid, doch er war mit der Mentalität des Teams zufrieden: "Es ist nicht einfach für uns nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft. Aber heute haben wir trotz der schwierigen Situation gekämpft. Braunschweig hat mit viel Herz und Leidenschaft gespielt, auch deswegen war es nicht einfach", so Guardiola nach Abpfiff.

Er fuhr fort: "In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann mehr kontrolliert. Wir haben gewonnen und sind damit zufrieden. Wir werden aber nicht ins Finale der Champions League kommen, wenn wir gegen Real Madrid keine überragende Leistung zeigen."

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