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In Berlin ist der Klassenerhalt ungefährdet, auf Europa hat man zehn Punkte Rückstand. Doch die Einstellung einiger Spieler stört den Trainer.

Berlin. In der letzten Woche war John Brooks noch nicht einmal im Kader von Hertha BSC. Jos Luhukay war von dem 21-Jährigen genervt, aufgrund von fehlendem Verantwortungsbewusstsein gegenüber des Vereins.

Am Karsamstag trifft Luhukay auf seinen ehemaligen Klub – den FC Augsburg. Wieder steht Brooks im Fokus. Levan Kobiashvili fehlt dem Niederländer verletzt in der Innenverteidigung. Der 21-Jährige könnte deshalb wieder in die Startelf rücken.

Licht am Ende des Tunnels?

Sein Trainer korrigiert die Aussagen der letzten Woche: "Wir sind noch mitten in einer wichtigen Saison, er hat noch Chancen auf die Nationalmannschaft. Das erste Jahr in der Bundesliga ist für ihn ein Lehrjahr."

Für die Unruhe sorgte John Brooks mit einem Tattoo, welches er sich auf den Rücken tätowieren ließ. Über den neuen Körperschmuck des Amerikaners sagte Luhukay, laut Bild: "Ich respektiere, dass er sich für das Tattoo entschieden hat. Es ist aber nicht so, dass ich dafür Verständnis hätte."

Trotz der Kritik an dem Jungspieler hält Trainer Jos Luhukay zu ihm und sagte über seinen Innenverteidiger: "Ich stehe 100 Prozent hinter ihm."

Luhukay gegen Weinzierl

Der Fokus des 50-Jährigen liegt aktuell auf dem Trainer-Duell gegen Markus Weinzierl. Der 39-Jährige übernahm den FCA von Jos Luhukay. Der Niederländer schaffte den Aufstieg 2011, ein Jahr darauf den Klassenerhalt. Das sein Nachfolger nun um die europäischen Startplätze spielt, reizt den Hertha-Trainer.

"Ich will in Augsburg mit Hertha einen Sieg erzwingen. Es gibt keine bessere Medizin als ein Sieg, damit alle Spieler wieder gut drauf sind." Mit einem Sieg im direkten Aufeinandertreffen würden die Berliner den Abstand auf die Augsburger auf zwei Punkte verkürzen.

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