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Ibrahima Traore erklärt Formsteigerung: "Huub Stevens lässt mich spielen"

Vom Tellerwäscher zum Millionär. So könnte man die laufende Saison für den 25-Jährigen in Stuttgart zusammenfassen.

Stuttgart. Beim VfB Stuttgart ist er der Hoffnungsträger im Abstiegskampf – Ibrahima Traore. Am vergangenen Spieltag gelang den Schwaben ein Unentschieden gegen Champions-League-Aspirant Borussia Mönchengladbach. Der 25-Jährige spielte die Fohlen-Abwehr schwindelig und bewies, dass Huub Stevens zu Recht auf ihn in der Startelf setzt.

Vom Bankdrücker zum Spieler in er ersten Elf. Im Gegensatz zum Ex-VfB-Trainer Thomas Schneider setzt Huub Stevens auf den Linksfuß. Wie Traore seine Leistungssteigerung erklärt: "Ganz einfach – er lässt mich spielen. Ich glaube, er hatte von Beginn an im Kopf, mich spielen zu lassen."

Das Erfolgsgeheimnis

Das Verhältnis zum Niederländer beschreibt der 25-Jährige als positiv: "Er redet sehr oft mit mir. Das ist sehr wichtig. Dieses Vertrauen versuche ich zurückzuzahlen." Seinen Einsatz hätte Traore fast mit dem 2:0 im Borussia-Park belohnt. In der 87. Minute trifft sein Schuss die Latte. Nach Abpfiff steht es jedoch 1:1, weil Juan Arango in der 89. Minute für Gladbach einnetzt.

"Aber der Trainer ist auch sehr kritisch mit mir, wenn ich zum Beispiel nicht schnell genug umschalte. Und ich muss vor dem Tor gefährlicher werden", erläutert der Offensivspieler seine Trainingsziele gegenüber der Bild. In 27 Einsätzen der Saison 2013/14 erzielt der Mittelfeldspieler nur zwei Tore.

Warum saß Traore auf der Bank?

"Ich hatte Anfang des Jahres eine sehr schlechte Phase, weil ich auch kaum Einsätze hatte. Vielleicht haben die Fans gedacht: Der spielt nicht, weil er schlecht trainiert", deutet Traore seine Situation nach Bekanntgabe seines Abgangs. Er verspricht allerdings: "Aber ich fand das Gegenteil war der Fall", zudem ergänzt er: "Ich war natürlich sauer, dass ich nicht spielen durfte, habe es nicht wirklich verstanden."

"Thomas Schneider hat vielleicht gedacht, dass ich nicht mehr mit 100 Prozent bei der Sache bin, weil ich mich für einen Wechsel entschieden haben", versucht der Flügelspieler seine Situation unter Schneider zu erklären. Der Afrikaner wechselt im Sommer nach Gladbach. Dort trifft er wieder auf Lucien Favre, der ihn 2009 bei Hertha BSC aussortierte.

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