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Der Trainer des FCA glaubt, dass man keinen Leistungsträger im Sommer ziehen lassen muss. Der Verein hält alle Karten in der Hand.

Augsburg. Die guten Leistungen der FCA-Kicker wecken bei anderen Klubs Begehrlichkeiten. Trainer Markus Weinzierl erwartet trotz des Verlustes der beiden Offensivspieler André Hahn und Dong-Won Ji beim Bundesligisten FC Augsburg keinen Ausverkauf.

"Nein, das glaube ich nicht", sagte Weinzierl am Freitag auf eine entsprechende Frage, "die Spieler haben Verträge, von daher ist es so, dass wir da entscheidend sind." Und Augsburg ist nicht gewillt, nach Hahn (23, Borussia Mönchengladbach) und Ji (22, Borussia Dortmund) weitere Stammkräfte abzugeben.

Schwere Aufgabe gegen Hertha

Die Schwaben, die die beste Saison ihrer Klubgeschichte spielen, wollen sich in den verbleibenden vier Begegnungen auf Platz acht "festbeißen", wie Weinzierl sagte. Obwohl der FCA realistisch betrachtet keine Chance mehr auf einen Platz in der Europa League hat, sei bei seinen Spielern "kein Abfall zu erkennen. Der Ehrgeiz ist da, die Runde mit dem besten Ergebnis abzuschließen, die der FCA in seiner Bundesliga-Zeit je hatte." Das war bislang Rang 14 in der Debüt-Saison 2011/12 unter Coach Jos Luhukay, auf dessen Hertha BSC die Augsburger am Samstag (15.30 Uhr) treffen.

"Wir nehmen sie in keinster Weise auf die leichte Schulter", sagte Weinzierl über die schwächste Mannschaft der Rückrunde. Verzichten muss er gegen diese auf den verletzten Jan Moravek und den gesperrten Kevin Vogt. Ob er Tobias Werner nach dessen Gesichtsverletzung wieder in den Kader nimmt, wollte Weinzierl nach einem Gespräch mit dem Offensivspieler entscheiden.

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