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Rafinha nach Tätlichkeit drei Spiele gesperrt

Der Verteidiger wird vom DFB nach seiner roten Karte für drei Spiele gesperrt. Er macht sich noch Hoffnungen auf die WM im eigenen Land.

München. Der deutsche Rekordmeister Bayern München muss in den kommenden drei Bundesligaspielen auf Rechtsverteidiger Rafinha verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den Brasilianer wegen seiner Tätlichkeit im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (0:3).

Rafinha hatte in der Nachspielzeit Henrikh Mkhitaryan ins Gesicht gegriffen. "Eine Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung", bezeichnet der DFB dies. Die Bayern haben dem Urteil bereits zugestimmt.

WM-Hoffnungen für Rafinha

Der Brasilianer könnte in dieser Bundesliga-Saison damit noch lediglich am letzten Spieltag gegen den VfB Stuttgart auflaufen. Nach 27 Einsätzen in der Liga macht sich der Verteidiger berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im WM-Kader des Gastgeberlandes Brasilien.

Rafinha konnte in diesen 27 Partien sieben Treffer vorbereiten und gewann durchschnittlich 50% seiner Zweikämpfe. Seine bisher einzigen beiden Spiele für die Selecao bestritt der 28-jährige in den Freundschaftsspielen am 26. März 2008 gegen Schweden (1:0) und am 5. März 2014 gegen Südafrika (5:0).

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