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Das dürfte die Hoffenheimer Fans noch mehr freuen als der 2:0-Sieg gegen die Augsburger. Mittelfeldspieler Vukcevic schaute sich die Partie im Stadion an.

Sinsheim. Der vor 562 Tagen schwer verunglückte Hoffenheimer Bundesligaprofi Boris Vukcevic träumt von einer baldigen Rückkehr auf den Fußballplatz. "Mein großer Wunsch ist es, irgendwann wieder Fußball spielen zu können. Darauf arbeite ich hin", sagte Vukcevic, der am Sonntag beim 2:0 (2:0)-Erfolg von 1899 Hoffenheim gegen den FC Augsburg erstmals nach seinem folgenschweren Autounfall wieder ins Stadion zurückgekehrt war.

"Ich habe mich wahnsinnig gefreut, wieder im Stadion zu sein. Es war sehr aufregend. Super, dass die Jungs gewonnen haben." Der 24-Jährige, ergänzte, er habe die Mannschaft absichtlich nicht getroffen, um diese nicht in ihrer Konzentration zu stören.

"Wir haben natürlich auch für Boris gespielt", sagte 1899-Stürmer Kevin Volland im Anschluss an die Partie als er von Vukcevics Besuch erfuhr: "Es freut ihn immer, wenn wir gut spielen. Wenn es bei ihm bergauf geht, ist es auch ein Superzeichen für uns."

Sieben Wochen im Koma

Der frühere U21-Nationalspieler Vukcevic hatte nach dem Unfall am 28. September 2012 mehrere Tage in Lebensgefahr geschwebt und sieben Wochen im Koma gelegen. Schon Anfang April hatte er seine Teamkollegen im Trainingszentrum in Zuzenhausen besucht.

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