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Bayer-Kapitän Simon Rolfes: "Wir hatten das nötige Quäntchen Glück"

Es war wirklich kein schön anzuschauendes Bundesligaspiel zwischen der Werkself und der Alten Dame. Am Ende war es, wie man zugab, ein glücklicher Sieg für Bayer.

Leverkusen. Nach der Demission von Sami Hyypiä und der Installation von Sascha Lewandowski als Interimstrainer von Bayer Leverkusen ist man wieder in der Spur im Kampf um die Champions-League-Plätze. Gegen Hertha BSC konnte man, wie man später zugab, glücklich mit 2:1 (2:1) gewinnen und wieder Platz vier in der Bundesligaeinnehmen.

Einen gewissen Anteil am Sieg hat der Trainer in jedem Fall, da ihm sein Team nicht unbekannt ist: "Ich kenne die Mannschaft, die Situation, da komme ich schnell wieder rein", erklärte Lewandowski die Veränderung, die er bereits mit sich brachte. Und trotz der zwei Tore konnte man sehen, dass die Werkself nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt: "Die Verunsicherung ist nach wie vor groß."

Es gebe noch viele Sachen, die man laut des Bayer-Coaches besser machen müsse. Im Endeffekt war man überglücklich über die drei Punkte. Dass es dazu kam, hatte man den Toren von Stefan Kießling und Julian Brandt zu verdanken. Einen weiteren Faktor erwähnte Kapitän Simon Rolfes nach dem Spiel: "Wir hatten heute das nötige Quäntchen Glück."

"Nicht agiert, sondern reagiert."

Trotzdem habe man den Hauptstadtklub in den ersten zwanzig Minuten unter Druck gesetzt. In dieser Zeit ging man mit 2:0 in Führung. Gäste-Trainer Jos Luhukay bewertete diese Phase folgendermaßen: "Wir haben in den ersten 20 Minuten nicht agiert, sondern reagiert. Erst danach gehen wir aggressiver in die Zweikämpfe", ärgerte sich der Niederländer.

Torschütze Sandro Wagner war nach der Pleite ebenfalls enttäuscht: "Wir haben einen guten Plan vom Trainer bekommen, konnten ihn aber nicht umsetzen", tadelte er auch sich selbst. Hätte man den Plan von Beginn auf den Platz gebracht, hätte man das Spiel anders gestalten können. So sah es auch Luhukay: "Wir haben gezeigt, dass man Leverkusen in Bedrängnis bringen kann."

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