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Der Abstiegskampf setzt den Profis mental besonders zu. Auch im Schlaf plagen Keeper Ulreich die Abstiegssorgen.

Stuttgart. Der Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga hinterlässt bei Torhüter Sven Ulreich offenbar Spuren. Der Torhüter vom VfB Stuttgart leidet zurzeit unter Albträumen.

"Es ist keine schöne Situation. Ich liege nachts oft wach, bin sehr unruhig, mache mir viele Gedanken", sagte der Schlussmann des VfB Stuttgart der Stuttgarter Zeitung. "Morgens hofft man dann, dass es nur ein böser Albtraum war. Aber es ist leider die Realität", beschrieb Ulreich die Belastung im Kampf um den Klassenverbleib.

Extremsituation für Ulreich

Die Situation führe auch zu einem anderen Verhalten im täglichen Leben. "Man schüttelt das nicht aus den Klamotten, wenn man das Trainingsgelände verlässt, und sagt: so, jetzt genieße ich meine Freizeit. Ich gehe seltener aus dem Haus, ich nehme weniger am Leben teil. Und wenn ich doch mal durch die Stadt gehe, dann ziehe ich mir eher eine Mütze auf", sagte der 25 Jahre alte Keeper, der mit dem VfB in der Tabelle auf dem 15. Tabellenplatz steht und in dieser Situation am Samstag einen Sieg in Gladbach dringend benötigt.

Mit 57 Gegentoren hat Stuttgart die drittschlechteste Abwehr und bei dem Restprogramm der Schwaben kann einem schon schwindelig werden. Der VfB muss im Ligaschlussspurt noch gegen Borussia Mönchengladbach(A), Schalke (H), Hannover(A), Wolfsburg(H) und Bayern München(A).

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