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Gerüchte um Star-Verkäufe: HSV dementiert energisch

Die Hanseaten tun alle Gerüchte um mögliche Abgänge als falsch ab. Trotz dieser "Unruhestifter" wolle man sich nicht "aus der Bahn werfen lassen".

Hamburg. Der stark abstiegsgefährdete Hamburger SV hat Medienberichte "ausdrücklich" dementiert, wonach der finanziell angeschlagene Bundesligist seine Stars wie Torhüter René Adler oder Regisseur Rafael van der Vaart anderen Klubs zum Kauf angeboten habe.

"Ebenso wenig entspricht es der Wahrheit, dass Berater beauftragt wurden, Spieler des HSV aktiv im Markt anzupreisen", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs vom Montag. Aufgrund der prekären Situation in der Hansestadt hatte Sportchef Oliver Kreuzer erklärt, alle Vertragsverhandlungen bis zum Ende der Saison auf Eis zu legen.

Hohe Verbindlichkeiten belasten den Verein

Die Gerüchte, wonach der HSV Adler, van der Vaart sowie unter anderem Heiko Westermann, Jonathan Tah und Ivo Ilicevic wegen anhaltender Abstiegssorgen und Verbindlichkeiten von rund 100 Millionen Euro verkaufen muss, treffen die Hanseaten im Existenzkampf um den Klassenerhalt zur Unzeit.

"Der HSV wird sich auf seinem Weg zum Klassenverbleib nicht von einigen wenigen Unruhestiftern aus der Bahn werfen lassen", hieß es weiter, "den eingeschlagenen Weg von Zusammenhalt und Geschlossenheit zwischen Fans, Mannschaft, Trainerteam, Vereinsführung und der Stadt Hamburg werden wir nicht verlassen."

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