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Patrick Herrmann gilt als ein Hoffnungsträger in Mönchengladbach, doch in dieser Bundesliga-Saison brach er gegen Nürnberg einen kuriosen Rekord. Er freut sich nur bedingt.

Nürnberg/Mönchengladbach. 26 - Diese Zahl ist ein neuer Rekord in den Annalen der Bundesliga, mit dem der FC Bayern nichts zu tun hat. Denn sie beschreibt, wie oft Patrick Herrmann in dieser Saison bei Borussia Mönchengladbach als Startspieler ausgewechselt wurde.

Beim Auswärtsdreier in Nürnberg (2:0) war es soweit. Lucien Favre schickte Lukas Rupp ins Spiel und dafür den 23-jährigen Herrmann vom Feld. Ein Rekord, den er nicht unbedingt haben wollte. Es sei nicht sein Wunsch gewesen, sagte er dem Express. "Nun muss ich damit leben", meinte er weiter und fordert auch zugleich deutlich: "Ich würde gerne einmal durchspielen."

Logisch, welcher Spieler geht schon gern vorzeitig raus. Aber der Mittelfeldmann ist auch selbstkritisch genug, sagt: "Ich habe sicherlich, dass eine oder andere nicht so gute Spiel gehabt. Aber auch einige gute. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht immer erklären."

"Sieg ist aber wichtiger"

Ganz nebenbei war natürlich der "Big Point" wichtiger. "Ich freue mich mehr über diesen Sieg als über den Rekord. Das kann sich wohl jeder denken", schmunzelte Herrmann. Mit dem Sieg sind die Fohlen auf den vierten Rang geklettert. Die Qualifikation zur Champions League rückt also immer näher.

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