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Kritik an den Bayern: Heldt befürchtet Wettbewerbsverzerrung

Der Manager der Knappen befürchtet, dass der Rekordmeister auch im Duell mit dem Ruhrpott-Nachbarn Punkte lässt. Beide Klubs kämpfen um Platz zwei.

Bremen. Schalke-Manager Horst Heldt hat nach dem 1:1-Unentschieden bei Werder Bremen die Vollrotation des Meisters Bayern München vor der 0:1-Niederlage beim FC Augsburg scharf kritisiert. "Die schicken ja auch immer ein paar schlaue Sprüche aus München, die alle anderen aufzunehmen haben", meinte der 44-Jährige.

"Das ist kein guter Stil, wenn man so agiert, dass es für andere Probleme geben könnte. Aber vielleicht haben sie ja am Samstag so viele Verletzte gehabt", so Heldt, der von Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh in seiner Meinung bestärkt wurde.

Die Münchener verloren gegen den FC Augsburg ihr erstes Bundesliga-Spiel in der Saison 2013/14. Trainer Pep Guardiola gab bereits vor der Partie zu, dass sein "Kopf schon bei dem Spiel" gegen Manchester United am Mittwoch (20.45 Uhr im Liveticker bei Goal) sei und sorgte damit für Aufsehen. Nach der ersten Niederlage nach zuvor 53 ungeschlagenen Begegnungen hakte der Spanier diese mit Blick auf die Königsklasse schnell ab.

Lässt Bayern auch Punkte gegen den BVB?

Am nächsten Spieltag tritt Bayern München gegen Borussia Dortmund an, das mit Erzrivale Schalke 04 noch um den zweiten Tabellenplatz kämpft. Heldt befürchtet eine Wettbewerbsverzerrung: Der BVB ist fünf Spieltage vor Schluss zwei Punkte vor den Knappen.

Obwohl Platz zwei und drei direkt in die Champions League führen, deuteten bereits Verantwortliche beider Vereine an, ob der großen Rivalität vor dem jeweils anderen stehen zu wollen. Ein Sieg der Bayern gegen den BVB und damit Schützenhilfe wäre für Schalke demnach äußerst hilfreich. Unterdessen meldete sich in Frankfurt Veh zu Wort.

"Natürlich kann man gegen Augsburg verlieren", sagte der Eintracht-Coach. Es sei zwar nachzuvollziehen, dass Bayern seine Spieler für die Champions League schont, "aber für die Liga ist das nicht okay", erklärte der gebürtige Augsburger und fuhr fort: "Das ist nicht meine Sache, aber ich habe eine Meinung dazu."

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