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Ivan Perisic will mit Wolfsburg ins Pokalfinale: "Dort zu spielen ist ein Traum"

Wolfsburg hat es in der Hand. Gegen Borussia Dortmund können sie mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Champions League machen. Die BVB-Pleite gegen Real könnte helfen...

Dortmund. Als Ivan Perisic zu Borussia Dortmund kam, waren die Westdeutschen ganz oben. Bayern München wurde nahezu deklassiert, auch ein Team wie der VfL Wolfsburg wäre damals wohl nicht auf Augenhöhe geführt worden. Heute ist das anders. Der Kroate gastierte mit den Wölfen im Revier und schöpft Hoffnung auf Europa. Der Autoklub will in die Champions League!

"Wir sind nur einen Punkt von der Champions League entfernt, es sind noch sechs Spieltage", betonte der Mittelfeldspieler in den Ruhrnachrichten: "Ein bisschen Glück und gute Spiele von uns, und wir sind vielleicht dabei." Dazu käme ein Sieg beim aktuellen Tabellenzweiten nicht ungelegen. Und nach dem 0:3 bei Real Madrid ist der BVB ja auch noch mitgenommen und niedergeschlagen. "Vielleicht aber auch nicht, denn der BVB kennt diese Belastung ja gut", schränkte Perisic sofort ein.

Der Ex-Dortmunder fieberte unter der Woche auch mit der Elf von Jürgen Klopp mit. Ein Weiterkommen sei "ohne eigenes Tor" schwer. Als Trostpflaster wollen die Wölfe so oder so nicht dienen. Weder in Liga, noch in Pokal. Denn neben dem Duell am Samstag, müssen beide Teams auch im Pokalhalbfinale gegeneinander ran. "Ich war mit dem BVB in Berlin. Dort zu spielen ist ein Traum, den ich gerne wieder erleben möchte", will der 25-Jährige gegen den Vize-Meister keine Geschenke verteilen.

Wölfe wollen nach Berlin

Perisic wurde 2012 in Schwarz-Gelb deutscher Meister und Pokalsieger. Vor einem Jahr ging er dann nach Niedersachsen. "Im Großen und Ganzen" sei er auch "zufrieden" gewesen, aber "ich habe zu wenige Einsatzzeiten gehabt beim BVB", begründete er im Rückblick seinen Wechsel: "Ich hätte mir damals auch eine Ausleihe vorstellen können, oder einen Verkauf mit Rückkauf-Option. Aber die Sportliche Leitung hat gesagt: bleiben oder gehen. Also bin ich gegangen, um zu spielen."

Hier ist der Kroate nun angekommen. Spielte zwar nur in sieben Partien, bei 27 insgesamt, die vollen 90 Minuten, doch die Konkurrenz ist auch nicht ganz namenlos. "Wir haben eine sehr starke Mannschaft, dann kommt dann eben ein anderer guter Spieler rein", stellte auch Perisic klar.

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