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Pyrotechnik: 100.000 Euro Geldstrafe für Hannover 96

Aufgrund wiederholter Zündeleien der Fans der Roten muss der Verein tief in die Tasche greifen. Die Niedersachsen haben dem Urteil zugestimmt.

Hannover. Bundesligist Hannover 96 wird wegen des wiederholten Fehlverhaltens seiner Fans während der Derbys gegen den VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig zur Kasse gebeten. Allerdings will der Klub die Kosten an die Verursacher weiterreichen und diese in Haftung nehmen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Niedersachsen zu einer Geldstrafe von insgesamt 100.000 Euro verurteilt. Die Hälfte der Summe muss der Klub für Projekte und Maßnahmen zur Gewaltprävention investieren.

96-Präsident Martin Kind kündigte zivilrechtliche Schritte an, um die Strafe von den Verursachern wieder einzuklagen. "Auf Basis unserer Gespräche mit dem DFB haben wir dieses empfindliche Strafmaß akzeptiert", sagte Kind: "Wir prüfen juristisch, inwieweit wir die Strafe zu Teilen oder gesamt an die Verursacher weitergeben können."

Zuschauer durch Böller verletzt

Vor und während des Derbys gegen die Eintracht wurden am 8. November 2013 im 96-Fanblock zahlreiche Bengalische Feuer abgebrannt, nach dem Spiel zudem eine Leuchtkugel auf das Feld geschossen.

Im Januar hatte ein Zuschauer aus dem Hannoveraner Zuschauerblock in Wolfsburg einen Böller gezündet - dadurch wurde ein Fan verletzt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

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