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Leverkusen: Spahic muss nach "Stinkefinger" 15.000 Euro Geldstrafe zahlen

Der Routinier wurde vom DFB für seine Beleidigung zwar verurteilt, kommt aber ohne Sperre davon.

Frankfurt. Dieser "Stinkefinger" kommt dem bosnischen Nationalmannschaftskapitän Emir Spahic vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen teuer zu stehen. Der 33 Jahre alte Abwehrchef muss 15.000 Euro laut Urteil des DFB-Sportgerichts wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens zahlen. Spahic hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag beim enttäuschenden 1:1-Remis des Tabellenvierten gegen Eintracht Braunschweig vor heimischer Kulisse. Bei einem Disput mit zwei Braunschweigern hatte Spahic den beiden Gegenspielern in der 89. MInute den gestreckten rechten Mittelfinger gezeigt.

Da Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) diesen Vorgang auf dem Spielfeld nicht gesehen hatte, konnte der DFB-Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben.

Keine Sperre für den Übeltäter

Jedoch muss der Bosnier keine Pause einlegen und ist am Freitagabend beim Hamburger SV spielberechtigt. Für die in der Rückrunde kriselnden Leverkusener und ihren stark in die Kritik geratenen Trainer Sami Hyypiä ist ein Sieg Pflicht, wenn man den vierten Platz vor den Verfolgern aus Wolfsburg, Gladbach und Mainz verteidigen möchte.

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