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Schalke 04 vor Ligaendspurt: "Wir werden keinen Gegner unterschätzen"

Max Meyer gehört zu den Dauerbrennern beim Revierklub. Er zeigt sich selbstkritisch, aber dennoch fokussiert. Die Gegner will S04 nicht unterschätzen.

Aus Gelsenkirchen berichtet Hassan Talib Haji

Beim FC Schalke 04 herrscht eitel Sonnenschein. Der Kurs in Richtung Champions League wird gehalten und die Stimmung ist dank einem aktuell gefestigten Platz drei in der Bundesliga als sehr gut zu beschreiben. Trotzdem werde die Konzentration für die nächsten Wochen nicht verloren gehen, verspricht Max Meyer.

Mit 35 Pflichtspielen in dieser Spielzeit hat der Jungspund bereits einiges in den Knochen stecken, das merkt man ihm auch an. Seine zuletzt gezeigten Leistungen waren nicht von jenem persönlichen Erfolg gekrönt, wie er sich das wünscht. "Ich habe schon viele Spiele in der Saison gemacht und mittlerweile lässt auch ein wenig die Kraft nach", betont der erst 18-Jährige.

Für ihn sei das aber normal, "da ich noch ein sehr junger Spieler bin – ich sehe das also nicht problematisch, wenn mal ein Spiel nicht so gut ist, wie das andere." Meyer denkt da pragmatisch, wie es ein Fußballprofi in der Regel macht: "Wir gewinnen ja unsere Spiele, von daher bin ich ganz zufrieden."

Noch sechs Mal bis zur Königsklasse?

Apropos Spiele: Noch sechs Mal geht es für den Revierklub auf den grünen Rasen der Bundesligastadien, um den Einzug in die finanziell und sportlich höchst relevante Königsklasse perfekt zu machen. Schaut man sich die kommenden Gegner an, sind, mit Ausnahme von Borussia Mönchengladbach, alle Kontrahenten in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt. Einfacher wird das Unterfangen, Platz drei zu halten oder gegebenenfalls Platz zwei zu erobern, dadurch nicht. "Auch die letzten Spiele werden schwer, jeder Verein ist zurecht in der Bundesliga. Jeder kann jeden schlagen, außer Bayern", konstatiert der offensive Mittelfeldspieler.

Bruder Leichtfuß wird kein Begleiter des S04 sein, wie Meyer ergänzt: "Wir werden konzentriert unsere Aufgaben angehen, keinen Gegner unterschätzen." Deshalb warnt der gebürtige Oberhausener auch bereits vor dem nächsten Halt im Weserstadion am kommenden Samstagnachmittag: "Bremen ist ein harter Gegner!"

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