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Mönchengladbachs Peniel Mlapa ist frustiert: "Das kotzt mich an"

Der 23-Jährige zeigt sich über seine Nichtberücksichtigung im Kader der Fohlen frustriert. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied.

Mönchengladbach. Nach dem 3:1-Erfolg über den Hamburger SV am Sonntag befindet sich Borussia Mönchengladbach weiter auf Europapokal-Kurs. Stürmer Peniel Mlapa kann sich darüber aber kaum freuen. Drei Spiele in Folge stand er nicht im Kader und macht seinem Ärger Luft.

Der Angreifer, der aus Hoffenheim kam, ist alles andere als angetan vom Bankdrücker-Dasein: "Im Winter hatte ich Optionen für einen Wechsel – da hat mir der Klub aber einen Riegel vorgeschoben. Obwohl ich weiter nicht gebraucht werde. Das macht mich sauer, das kotzt mich an."

Wohl keine Zukunft in Gladbach

Warum er zuletzt nicht einmal mehr Teil des Kaders war, versteht der in Togo geborene Mlapa nicht: "Wenn mir wenigstens jemand was vorwerfen würde. Aber alle sagen mir immer, dass ich mich richtig reinhaue. Natürlich bin ich angepisst, weil ich ohne Begründung plötzlich außen vor bin – wer wäre das nicht?"

Der frühere U21-Nationalspieler Deutschlands legte weiter nach: "Ich bleibe ja nicht nur hier, um nächste Saison die gleiche Scheiße wieder zu erleben. Mein Berater wird in der nächsten Woche mit Borussia sprechen. Aus meiner Sicht macht das hier aber nicht mehr großartig Sinn."

Eberl zeigt sich gelassen

Gladbach-Manager Max Eberl erklärte daraufhin der Bild-Zeitung: "Im Profi-Fußball gibt es nun mal keine Garantien. Peniel muss sich weiter im Training anbieten. Wichtig ist, dass er nicht die Flinte ins Korn wirft – und noch sechs Wochen richtig Gas gibt."

Mlapa wurde in der Saison 2013/2014 lediglich fünf Mal eingewechselt und kommt dabei auf 46 Minuten Spielzeit, in der er einen Treffer erzielte. Er wechselte zur Saison 2012/2013 für drei Millionen Euro von der TSG Hoffenheim nach Mönchengladbach. Sein Vertrag läuft noch bis 2016.

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