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Huub Stevens schöpft Hoffnung aus Niederlage: So kommt man "da unten raus"

Den Schwaben droht der zweite Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte. Noch hat Trainer Huub Stevens aber Hoffnung und kann auch der Pleite gegen Dortmund etwas abgewinnen.

Stuttgart. Mit 2:3 verlor der VfB Stuttgart vor heimischem Publikum gegen Borussia Dortmund und bleibt weiter tief im Tabellenkeller. Trainer Huub Stevens ist enttäuscht, zieht aber auch "Positives" aus dem Spiel.

"Das ist eine Art und Weise gewesen, um da unten loszukommen - gegen Dortmund, die Champions League spielen", erklärte der Niederländer, der allerdings eingestand: "Aber wir haben verloren und sind enttäuscht."

Nichtsdestotrotz glaubt Stevens: "Das ist hart, aber das ist der Weg, wie man da unten rauskommen kann: kämpfen und zusammenhalten."

Klopp: "Wir haben verdient gewonnen"

Völlig anders ist die Stimmung naturgemäß bei Borussia Dortmund, das durch den Sieg in Stuttgart den zweiten Platz verteidigen und Erzrivale Schalke vorerst wieder auf Rang drei verdrängen konnte.

Trainer Jürgen Klopp ist mit der Leistung seiner Mannschaft dennoch nicht gänzlich zufrieden: "Wir hatten vor, Fußball zu spielen und intensiv die Zweikämpfe zu führen. Das mit dem Fußball hat nicht hingehauen, das mit den Zweikämpfen haben wir offenbar falsch verstanden", meinte der Fußballlehrer.

Durch den schwachen Start in die Partie lag die Borussia bereits nach 20 Minuten mit zwei Toren zurück. "Nach dem 0:2 war es wichtig, dass wir reagiert haben, den Rückstand haben wir offenbar gebraucht", urteilte Klopp, der schloss: "In der zweiten Halbzeit war es toll, wir haben verdient gewonnen."

Während Dortmund damit weiterhin Kurs auf die direkte Champions-League-Teilnahme nimmt, droht dem VfB Stuttgart der zweite Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte. Zwar trennen die Schwaben nur zwei Punkte vom rettenden Ufer, das Restprogramm der Stuttgarter hat es aber in sich.

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