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Uwe Seeler glaubt an den HSV und setzt auf Lasogga

Die HSV-Legende hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben und setzt dabei auf die Sturm-Leihgabe aus Berlin.

Hamburg. Mit 24 Punkten steckt der Hamburger SV nicht nur nach wie vor tief im Abstiegskampf fest, er steht dabei sogar auf dem Relegationsplatz. Klub-Legende Uwe Seeler glaubt trotzdem weiterhin an den Klassenerhalt und setzt seine Hoffnungen dabei in Pierre-Michel Lasogga.

"Pierre-Michel Lasogga ist eine Wucht. Der Junge ist die Lebensversicherung des HSV", so der 77-Jährige gegenüber der Bild. Weil die Leihgabe von Hertha BSC "vor dem Tor brandgefährlich" sei, solle er von den Mitspielern noch mehr Unterstützung erhalten, so Seelers Forderung.

"Lasogga wie der Fuchs im Hühnerstall"

Auf die Vorzüge des 22-Jährigen angesprochen, geriet er ins Schwärmen: "Er geht dahin, wo es wehtut. Er stiftet Unruhe im Strafraum wie der Fuchs im Hühnerstall. Er ist groß und kräftig. Wenn er nicht trifft, dann sorgt er immerhin für Freiräume."

Umso wichtiger sei es für die Rothosen, den Angreifer nicht noch einmal ersetzen zu müssen. In der Rückrunde war dies bereits vier Mal der Fall, da Lasoggas Oberschenkelmuskulatur streikte. An einen erneuten Ausfall des erfolgreichsten HSV-Schützen (zwölf Tore in 18 Spielen) will Seeler gar nicht denken, fragt sich für den Fall der Fälle aber wohl nicht als einziger: "Wer soll dann die Tore machen?"

"Bleibt bis zum letzten Spieltag spannend"

Momentan ist der Stürmer jedenfalls fit, weshalb Seeler nach wie vor optimistisch bleibt: "Natürlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Wenn wir kein Verletzungspech mehr haben, niemand mehr gesperrt wird, könnten wir diese höchst gefährliche Situation meistern. Aber es bleibt bis zum letzten Spieltag spannend. Und ich werde weiter die Daumen drücken und zittern."

Ohnehin könnte er sich seinen HSV "nicht in der zweiten Liga vorstellen". Nach Seelers Geschmack sollte der Dino beim Ziel Klassenerhalt die Relegation umgehen: "Diese zwei Spiele gegen den Dritten der Zweiten Liga könnten ein Problem werden." Ein möglicher Gegner wäre dabei übrigens Stadtrivale FC St. Pauli.

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