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Bayerns Sportvorstand dämpft die Euphorie um die Münchner und erinnert an die jüngsten Erfolge des BVB. Guardiola hat für die kommende Saison allerdings eine Warnung parat, Rumm...

München. Während viele Experten nach der frühen Meisterschaft des FC Bayern München eine langjährige Dominanz des letztjährigen Triple-Siegers befürchten, dämpft Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer die Euphorie. Der Hauptkonkurrent Borussia Dortmund sei in den letzten vier Jahren zumindest national nicht weniger erfolgreich gewesen.

Pep Guardiola: Der revolutionäre Charmeur

"Ich kann nur eines sagen", wird Sammer im Kicker zitiert: "Wir werden nicht nachlassen. Es steht erst 2:2 - das darf man nicht vergessen - in den letzten vier Jahren." 2011 und 2012 war der BVB Meister geworden, ehe die Münchner wieder die Pole Position einnahmen. In den letzten beiden Jahren deklassierte der FC Bayern dann allerdings die Liga.

25 Punkte Vorsprung waren es in der vergangenen Saison auf den Tabellenzweiten und genauso viele sind es dieses Jahr bereits sieben Spieltage vor Saisonende. "Wir wollen die restlichen Spiele gewinnen", so Sammer weiter. Trainer Pep Guardiola schickte angesichts der Leistungssteigerung der Mannschaft in der Rückrunde sogar noch eine Warnung an die Konkurrenz hinterher: "Mein Gefühl sagt mir, wir können uns in der nächsten Saison verbessern."

Bayern eine Klasse für sich

Vorstandschef Karl-Henz Rummenigge stellt einmal mehr die Verdienste des spanischen Erfolgstrainers heraus. Jeder habe nach dem tollen letzten Jahr mit dem historischen Triple gemeint, dass es nur noch abwärts gehen könne, "doch es ging weiter aufwärts. Pep ist ein Segen für unseren Klub, er hat unser Spiel noch einmal auf ein ganz neues Niveau gehoben. Er hat einen Fußball geschaffen, wie es ihn in Deutschland noch nie gab", schreibt Rummenigge im Bayern-Magazin vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER bei Goal) gegen 1899 Hoffenheim.

Er fügt pathetisch an: "Ich verneige mich vor diesem Trainer, vor diesem außergewöhnlichen Menschen und vor unserer außergewöhnlichen Mannschaft." Für Jupp Heynckes hat sich der Rekordmeister mit der Arbeit der letzten Jahre eine "goldene Zukunft gesichert". Schon jetzt hätte man den "besten Kader der Welt".

 

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