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Lasogga rettet dem HSV einen Punkt: "Bis zum letzten Spieltag ein Auf und Ab"

Das Team von Mirko Slomka kommt nicht vom Fleck. Durch das 1:1 gegen Freiburg vor eigenem Publikum bleibt der HSV auf dem Relegationsplatz.

Hamburg. Sehnsüchtig haben sie auf seine Rückkehr gewartet: Pierre-Michel Lasogga konnte gegen den SC Freiburg wieder von Beginn an für den Hamburger SV spielen. Prompt traf der 22-jährige Stürmer zum Ausgleich gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf und sicherte seiner Mannschaft zumindest einen Punkt.

Herr Lasogga, nach längerer Verletzungspause legten Sie gegen den SC Freiburg wieder los, als wären Sie nie weg gewesen. Fiel Ihnen das leicht?

Pierre-Michel Lasogga: Mittlerweile bin ich ja schon ein paar Monate hier, da kennt man sich im Team untereinander ganz gut. Deshalb fiel mir die Rückkehr nicht schwer. Außerdem war es gut, dass Jacques Zoua neben mir gespielt hat. Dadurch habe ich viele zweite Bälle bekommen und kam oft zum Abschluss. Leider hat es nur zu einem Punkt gereicht.

Sie allein haben zehn Mal aufs Tor geschossen. Wie sehr ärgert Sie die Ausbeute?

Lasogga: Ich ärgere mich gefühlt 0,2 Sekunden, dann geht’s schon wieder weiter. Ich habe daran geglaubt, dass ich ein Tor mache. Es ist leider nur bei einem geblieben. Aber man muss sich auch die Chancen herausarbeiten, das haben wir gut gemacht.

Auf Ihren Schultern lastet eine große Verantwortung. Ohne Sie geht beim HSV offensiv wenig. Wie kommen Sie damit klar?

Lasogga: Man sagt immer, dass die erfahrenen Spieler in einer Mannschaft Verantwortung tragen müssen. Ich habe mit meinen 22 Jahren Spaß daran, hier die Verantwortung zu tragen. Das ist für mich ein positiver Druck. Es pusht mich, wenn die Fans an mich glauben und fordern.

Wie schätzen Sie die Situation des HSV im Abstiegskampf ein?

Lasogga: Es wird bis zum letzten Spieltag ein Auf und Ab. Keiner darf sich da unten sicher sein. Vielleicht können wir eine kleine Serie starten und uns Luft verschaffen.

Wie nehmen Sie die Unterstützung der Fans wahr?

Lasogga: Sie ist außergewöhnlich. Die Fans haben verstanden, dass jeder von uns alles für den Klassenerhalt gibt. Wir spüren den Zuspruch, auch unter der Woche beim Training. Das ist ein schönes Gefühl und gibt uns Kraft. Wir hätten das Vertrauen gerne mit einem Sieg zurückgezahlt.

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