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Viel Engagement zeichnete die Leistung von Eintracht Frankfurt aus, das sah Trainer Armin Veh mit viel Wohlwollen. Lucien Favre haderte dagegen mit seinem Team.

Frankfurt. Zunächst aus dem Gröbsten raus. So lautet wohl das Fazit nach der Partie der Frankfurter Eintracht gegen schwache Fohlen. Borussia Mönchengladbach scheiterte mit 0:1 auswärts bei der Mannschaft von Armin Veh, der im Nachgang seinen Stolz kundtat.

"Ich bin nicht oft stolz in meinem Trainer-Leben", sagte der 53-Jährige vor dem Sky-Mikro. "Aber heute bin ich stolz auf meine Mannschaft." Das konnte er auch sein, denn sein Team agierte aggressiv und mit großem Willen.

Dennoch lag ein hartes Stück Arbeit hinter der Eintracht: "Es war bis zum Schluss eng, doch mit Geschick und Glück haben wir das überstanden", atmete Veh durch. Die Abstiegssorgen sei man in Frankfurt nun allerdings nicht gänzlich los: "Es war ein ganz wichtiger Sieg, aber entscheidend war er noch nicht", mahnte der SGE-Coach.

Während der Begegnung hatte man selten das Gefühl, dass die Rheinländer die Hessen wirklich bezwingen werden, eine schwache Partie der Fohlen, die sich schwere Fehler erlaubten.



Ein folgenschwerer Fehler

So war es Martin Stranzl, der Joselú bei dessen 1:0-Siegtreffer nicht aufhalten konnte. Seine Grätsche führte ins Leere und eröffnete dem Angreifer die Möglichkeit zu treffen. Der Innenverteidiger kommentierte seinen Lapsus wie folgt: "Ich bin bei der Szene ein wenig hängen geblieben und kriege den Ball nicht mehr. Das sieht dann natürlich scheiße aus, aber tja. Ein Fehler halt."

Sein Trainer haderte ohnehin mit der Leistung seiner Mannschaft. "Es hat heute die Bewegung und die Tiefe gefehlt", resümierte ein sichtlich bedienter Lucien Favre. Doch auch in der Niederlage zeigte sich der Übungsleiter als fairer Sportsmann und hatte lobende Worte für seine Kontrahenten: "Man muss aber sagen: wir haben hier heute gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Es ist immer schwer gegen diese Mannschaften."

Der Schweizer betonte, dass das Siegen nach den zwei jüngsten Erfolgserlebnissen nicht von Zauberhand geschehe: "Wir haben festgestellt, dass wir weiterhin um jeden einzelnen Punkt kämpfen müssen."

Eintracht Frankfurt verabschiedet sich nun aus dem Abstiegskampf und sichert sich den Tabellenplatz elf. Die Borussia ist trotz der Niederlage weiterhin auf einem Europa-League-Platz.

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